USA BESCHRÄNKEN DIE PUBLIKATIONSFREIHEIT

USA beschränken die Publikationsfreiheit
Lesen Sie Democracy Now und Circumference.
Das Amt für die Kontrolle ausländischer Vermögen des amerikanischen Finanzministeriums hat vor kurzem erklärt, dass amerikanische Verleger keine Werke mehr herausgeben dürfen, die in Ländern geschrieben worden sind, die unter einem Handelsembargo stehen, worunter Iran, Irak, Sudan, Libyen und Kuba fallen.

Circumference ein US-amerikanisches Magazin für übersetzte Dichtung, gegründet 'auf dem Prinzip des offenen und freien Austausches', hat darauf mit einer Erklärung geantwortet, dass sie sich aktiv um Übersetzungen von Dichtung aus diesen Ländern bemühen werden. Das Magazin will diesen Sommer einen nennenswerten Teil seiner zweiten Ausgabe der Dichtung aus diesen Ländern widmen.

Andere Verleger haben mit einem ähnlichen Ungehorsam reagiert. 'Es gibt sehr wenige Verleger, die sich entschieden haben, ihre normale Publikationstätigkeit der Entscheidung des OFAC gemäß zu beschränken', sagte Robert Bovenschulte, Vorsitzender der Verlagsabteilung der American Chemical Society, in Democracy Now.

Während es legal ist, Artikel aus Ländern, die unter einem Handelsembargo stehen, zu veröffentlichen, wird die Lektorierung als Dienstleistung definiert. Das Finanzministerium sagte, es sei illegal, Dienstleistungen für Nationen unter Embargo zu verrichten. Es kann mit Bußgeldern von bis zu einer halben Million Dollar bestraft werden, oder mit Gefängnisstrafen von bis zu zehn Jahren.

Lesen Sie Democracy Now und Circumference.














© University of Wales, Aberystwyth 2002-2009       Home  |  @ Kontakt  |  Zurück zum Seitenanfang
site by CHL