Suzana Tratnik

Proculin
Unterm Strich, Suzana Tratnik
Milena-Verlag, Wien
2002.

Übersetzung aus dem Slowenischen von Andrej Leben.

Während ich zur Bahnhofstoilette eilte, tastete ich fieberhaft meine Taschen ab: zwei Päckchen Zigaretten, Feuerzeug, Geld, Monatskarte, Reservegummis für den Zopf, Puder, Poppers, ein kleiner Tiegel Haargel - alles war an seinem Platz. Ich hätte den Teufel zerreißen können. Aber ich hatte genug Zeit, um meine kleinen Pläne ohne Hektik umzusetzen.

Ich betrat also die Toilette, besetzte den ersten Platz vor dem Spiegel, kramte alle meine kleinen Abhängigkeiten aus der Jacke und legte sie in der gewohnten Reihenfolge gewissenhaft auf die Ablage über dem Waschbecken. Ich blicke in den Spiegel und prüfe meine Augen - natürlich: blutrot unterlaufen vor Müdigkeit und von dem Schock, den das Telegramm nach den langen Wochen des Dahindämmerns in meiner eigenen Welt ausgelöst hatte. Zuerst also das Proculin. Dabei war ich schon kurz davor gewesen zu glauben, es würde mich gar nichts mehr wachrütteln, mich nichts mehr dazu bringen, mich dem Menschengewühl schutzlos auszuliefern.

Nach einer ziemlichen Menge Tropfen lege ich meinen Kopf in den Nacken und schließe während des anfangs scharfen Prickelns in kurzer Meditation ein paar Sekunden lang die Augen. Wie immer fließen die bitteren Proculintränen meine Wangen hinunter und hinterlassen das Gefühl, als hätte ich mich gerade richtig und verdientermaßen ausgeweint, egal weshalb. Wie oft habe ich mich denn wirklich ausgeweint? Immer wenn ich Proculin nehme, versuche ich, mir wenigstens `die drei größten Weinkrämpfe meines Lebens´ aufzuzählen. Zwar macht mir mein Alter - ich bin etwas über dreißig Jahre alt - schon zu schaffen, aber ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, was für mich am traurigsten schlechthin war.

Mit Entsetzen stelle ich fest, daß ich mich immer weniger an die schlimmen Augenblicke erinnern kann. Nichts scheint mir mehr einer echten Trauer wert. Alle Tränen sind irgendwie ein Mischmasch aus Unerfahrenheit, Kinderei, Egoismus und sogar Proculin. Damals, als Großvater starb? Schon zwei Stunden nach der Beerdigung vergaß ich das Weinen und ging mit den Dorfkindern spielen. Warum gibt es keine Zeit für Traurigkeit, wenn man ein Kind ist? Oder vielleicht damals, als ich in der fünften Klasse von der `Geheimen Lehrerversammlung´ - einer Gruppe von Mitschülerinnen, die gebieterisch darüber befand, wer in der Klasse beliebt bzw. gehaßt sein sollte - symbolisch aus der Klassengemeinschaft verbannt wurde? Ja, damals habe ich geweint, aber dieses Weinen war eine Dummheit, ein Fehler.

Nein. Nein, es muß viel später gewesen sein...Aber wann? Ich scheine mich sehr gut an richtige, tiefe und unerbittliche Traurigkeit zu erinnern, und trotzdem gelingt es mir nicht, der Vergangenheit zu entlocken, wann diese Momente gewesen sein sollen. Ob es etwas mit Liebe zu tun hat? Die Liebe tut ja angeblich am meisten weh...Wenn du am Morgen als erste aufstehst und dir die Beine vertrittst - wie ein Tier, das man nach endlosen Jahren von der Kette gelassen hat. Und das nicht wahrhaben will, daß es sich jetzt ins Freie stürzen kann. Weil du nur die Flucht kennst. Du ziehst dir das T-Shirt an und drehst einen Joint; du glaubst, das ist die angemessene Dauer für einen Abschied, der nicht ausgesprochen wird. Während du in der Jacke nach den Taschentüchern suchst, packst du schon die Zigaretten ein. Du hast keine Worte für mich. Ich berühre deinen Arm - ob du Kaffee magst - doch spüre die Kälte einer Echsenhaut.

Deshalb kann ich nicht über meine Qualen sprechen. Ein Stein in deinem Schoß sein. Ich nehme mir vor zu schreien, als du durch die Tür hinausgegangen bist. Dann wird es mir vielleicht gelingen, in die vielen kleinen Abgründe zu schauen und mich an allen zu rächen für meinen Seelenschmerz. Aber ich frage mich bloß, wohin du geflüchtet bist. Warum du deine Fesseln so sehr liebst. Wie weit würde mein Schreien reichen? Aber all das war eher nervtötend als traurig. Ende der Meditation.

Ich lehne mich nach vorn und berühre mit der Nase fast den Spiegel, reiße die Augen weit auf, die jetzt, nach einer neuen Dosis Proculin, noch röter sind, aber die verräterischen Äderchen weichen doch langsam dem natürlichen Weiß der Lederhaut. Vielleicht noch ein paar Tropfen in gut einer Stunde. Proculin wirkt Wunder, es ist eines der wenigen Produkte, das eine Werbung von der Sorte `Wie bewältigt man den Streß im Alltag´ verdienen würde. Kleine, aber wirksame Täuschungen.

Wie zum Beispiel Puder: wirkt stundenlang, und bei Intimbeleuchtung überdeckt man damit auffällige Akne und Flecken. Mit manchen Lippenlinern auch kleineren Herpes. Kleine Täuschungen, die so vieles verwandeln und verbessern können, manchmal auch das Geschlecht. Die Tropfen, das Puder, den Kajalstift, die Zigaretten und das Feuerzeug packe ich in die Taschen, das Feuerzeug habe ich immer unten in der rechten Tasche. Sekundenlang reizt mich der angenehme Geruch des Poppers, dann schaue ich noch einmal von links und rechts. Das Puder hält gut, und ich bin endlich mit meinem Profil zufrieden; auch das ist wahrscheinlich eine Folge der reiferen Jahre.
Wenn du langsam deine kritische Einstellungen in bezug auf die nicht veränderbaren, irreparablen Dinge aufgibst. Und die Vergänglichkeit preist.

Ich gehe neben den Bahngleisen am Gehsteig entlang bis zu dem erbärmlichen Café an der Ecke. Plötzlich fühle ich eine kleine Schwäche, ich glaube, hungrig zu sein, aber mir fällt nichts ein, was ich in diesem Augenblick gerne essen würde. Unterwegs grüße ich drei Typen, deren Namen ich nicht einmal kenne, und beschleunige das Tempo, als würde ich zum Bahnsteig eilen. Meine Begeisterung für Gespräche mit fast unbekannten Menschen ist längst verflogen.

Ich trinke schon den dritten Kaffee mit Milch und das zweite Schweppes. Ich habe kein Glück: der Zug hat keine Verspätung, und es wäre ein Wunder, wenn sie durchsagen würden, daß er an dem Tag gar nicht verkehrt. Noch fünf Minuten, und ich werde zum dritten Bahnsteig gehen. Ich würde weiß Gott...Ich weiß nicht, worüber ich noch nachdenken soll.

Als der Zug mit fürchterlichem Krach auf dem Bahnsteig einfuhr, kam mir der Gedanke, die Stufen hinunterzulaufen und einfach wegzurennen. Mein Gott, ich weiß ja nicht, was ich tue, dachte ich mir.

Der Zug hielt, und als die Reisenden nach und nach ausstiegen, befiel mich ein unangenehmes Gefühl, im ersten Moment fast Panik. Er waren sehr wenig Fahrgäste, dennoch hoffte ich auf irgendein Zeichen, daß mich vom Warten abhalten würde. Hätte doch wenigstens jemand einen schwarzen Hut auf.

Einmal, vor ein paar Jahren, war ich um diese Zeit in London. In dem angenehm großstädtischen Gewühl der Rassen, bunten Kleider und Sirenen beunruhigten mich erste Liebesprobleme. Hinter mir lagen an die vierundzwanzig, fünfundzwanzig Jahre. Des Lebens. Die Leere gähnt.

Ein älteres Paar umarmte mit Tränen in den Augen ein kofferbepacktes Mädchen, bestimmt eine Architektur- oder Designstudentin, die von einem hochwichtigen Fortbildungskurs an einer englischen Universität zurückkehrte. Früher dachte ich selbst daran, in England zu studieren, ich weiß nicht was, etwas, das bei uns mit Sicherheit nicht gebraucht wurde, aber dazu hätte ich eine ganze Schulklasse von Bekannten gebraucht, die mir jeder hundert Mark hätten leihen müssen. Der hoffnungsvollen Architektin folgte eine klassische Familie, zwei Elternteile und zwei Kinder. Der Vater reichte der Mutter und den Kindern vom Stiegenabsatz aus die Koffer, bückte sich, warnte: `Paß auf, die Gläser´, wobei ihm seine Hose die Waden hochrutschte, so daß man seine leuchtend weißen, mit überkreuzten Tennisschlägern bestickten Socken sehen konnte.

Die Kinder trugen die gleichen Socken. Als der Tennisclub sein ganzes Gepäck eingesammelt hatte und - `Wo ist ein Taxi?´ - in Richtung Ausgang schritt, wollte ich sagen, ich bin allein, niemand ist in der Nähe, ich weiß nicht, warum. Dann bemerkte ich, daß ich nur stark zitterte.

Sie stieg als letzte aus dem Zug. Wahrscheinlich hoffte sie, auf diese Art könne sie mich galant doch noch überraschen. Ich aber wollte wirklich, sie käme nicht. Keine immer gleichen Gespräche, Überredungsversuche, von vornherein verlorene Schlachten, nicht sie, nichts. Auch dieses eine letzte Mal mit ihr wollte ich nicht mehr, nicht einmal Kaffee trinken. Nicht die Nerven haben. Noch gestern hatte ich meine Garderobe durchkämmt. Ohne jede Reue mit allen Hemden aufgeräumt, die ich nie trug, mit den Jacken, die ich für ein eventuelles Faschingsfest aufgehoben hatte, sogar mit den porösen schwarzen Socken. Und der Gedanke an das Rote Kreuz rührte mich nicht im geringsten, keine Wohltäterei. Zuerst warf ich alles in die Badewanne und schüttete Entfärber darauf. Dann stopfte ich die überflüssige Garderobe in große schwarze Plastiksäcke und trug sie zum Container. Wenn die Hemden, T-Shirts und Socken auf der Mülldeponie landen, werden sie schon weiß sein, weiß.

Nicht mehr tief aus den Mundhöhlen kosten, keine verlogenen Abschiede mehr, kein verschämter Blick auf den schweißnassen Scheitel, kein unverbindliches Wiedersehen bei Tageslicht. Nein, nichts da. Nichts da. Nichts mehr von all diesem Zirkus.

Als sie mir ihr Gesicht zum Kuß entgegenhielt, wich ich schnell zurück, tat fast einen Satz, als schämte ich mich plötzlich vor den Menschen auf dem Bahnhof. Sie lächelte zynisch. Mein Gott, dachte ich mir, warum habe ich sie nicht schon früher gehaßt?

Als wir schweigend zur Bahnhofstoilette gingen, hängte sie sich absichtlich bei mir ein. Ich trat nicht zur Seite, ich hatte keine Lust. Zwischen dem Eintreffen des Zuges und jetzt, als wir uns in die Kabine sperrten, war es dunkel geworden. Ich glaube, mir kamen die Tränen. Jetzt spielen die Hände verrückt. Wenn ich könnte, würde ich es sagen. Ich sagte, mehr zu mir selbst als zu Ihr, mir ist kalt, und putzte mir die Nase. Ich hätte auch zugeschlagen.

Ich gab ihr das Paket mit den Poppersfläschchen und nahm, ohne nachzuzählen, die zusammengerollten Markscheine entgegen. Sie steckte die Fläschchen, ebenfalls ohne sie zu kontrollieren, in die Innentasche ihrer Jacke und murmelte bedeutungsvoll: `Ich vertraue dir´. `Das ist mir egal´, erwiderte ich und griff an die Türklinke, `es ist das letzte Mal´.

`Das letzte Mal? Daß wir uns treffen? Oder der Deal?´ `Alles, Sie, alles.´ Sie verstummte fünf, sechs Wörter lang. Suchte nach Worten außerhalb ihres starren Repertoires. Jetzt ging es nämlich ums Ganze. Ich gönnte es ihr. Ihr. `Aber, von allen, mit denen ich mir was ausmache, bist du die einzige Frau, nur dir kann ich vertrauen. Wir sollten zusammenhalten, einander verzeihen. Gemeinsam wären wir unschlagbar, wir könnten den Teufel zerreißen!´ `Ja, zusammenhalten. Ja, zum Teufel damit, Sie´, sagte ich, als ich die Tür öffnete. Sie packte mich am Arm und knallte die Tür zu. Es tat mir in den Ohren weh. Es hallte wie das Echo meiner Schritte auf den Steinplatten vor dem Leichenhaus, als ich fünf oder sechs Jahre alt war und mich in die Kapelle schlich, um mir die tote Nachbarin aus der dritten Gasse nebenan anzusehen, während meine Großmutter an Großvaters Grab Stiefmütterchen pflanzte. In der Kapelle stieg ich auf die kleine Bank für die Trauergäste und preßte neugierig meine Nase auf das Fenster des Sargdeckels. Wie erkennt man bloß bei einer Toten, daß sie an Wahnsinn gestorben ist? Dann jedoch verjagte mich der Totengräber, und ich rannte über die Steinplatten an dem stillen Haus vorbei und bis zu Großvaters Grab.

Meine Großmutter hielt nichts von Menschen, die die beredte Allmacht des Todes nicht verstanden. `Solche Leute taugen nicht als Totengräber´, murmelte sie. Und sie fügte hinzu, der Totengräber solle seine Toten doch gleich selber fressen, wenn er es niemandem gönne, sie sich anzusehen & Ich überlegte, was wäre, wenn der Totengräber mit der toten Nachbarin auch deren Wahnsinn aufessen würde. `Oma, wie erkennt man an einer Leiche den Wahnsinn?´ `Sei still, Kind. Ich werde jetzt keine Stiefmütterchen mehr pflanzen. Dieses Jahr wird nichts aus ihnen. Du weißt nichts über das Leben, Kind. Ein Toter kann nicht wahnsinnig sein, weil er keinen Verstand hat.´

Laß mich aus der Kabine, um Gottes willen, laß mich hier raus, dachte ich mir. Und sagte: `Ich kann das nicht ertragen. Nichts mehr. Ich bin müde.´ `Ja´, versuchte Sie versöhnlich und verständnisvoll zu sein, `du hast rote Augen. Ich lade dich auf eine Pizza ein. Ich muß sitzen und mit dir essen, ich sehne mich danach, das darfst du mir nicht nehmen. Ich liebe dich.´ Wie sehr die Flüsse toben.

Ich trat gegen die Tür, doch unter Ihrem festen Griff gab sie nicht nach. Dann hämmerte ich mit den Fäusten und konnte nicht glauben, daß mir wirklich Tränen über die Wangen rannen. Warum denn? Um wen weine ich? überlegte ich, und packte Sie am Arm: `Loslassen, loslassen & Es reicht!´

Während ich mir vor dem Spiegel einen Proculintropfen nach dem anderen in die Augen goß, schielte ich ein paarmal in Richtung der - wie ich hoffte - gut verschlossenen Kabinentür. Die Klinke hatte ich abgenommen. Kein Blut war geflossen, und auch sonst nichts. Vielleicht blutet der Mensch gar nicht so sehr. Vielleicht tut es gar nicht so weh. Ich will es nicht wissen. Ich habe ihr ja meinen Pullover um den Hals gewickelt. Den dunklen roten Schnitt an ihrem sonnengebräunten Hals zugestopft. Sonnengebräunt? Er müßte weiß, blau oder aschfarben sein. Oder...ich will es nicht wissen. Durch die brennenden Proculintropfen, die meinen Augen den klaren Blick verschleierten, versuchte ich festzustellen, ob mein Spiegelbild schwächer oder blasser geworden war. Eine Nuance düsterer zum Beispiel. Ich weiß es nicht. Wenn die Flüsse toben. Mir zittern die Hände. Jene Tränen in der Kabine jedoch zähle ich sicher nicht zu irgendwelchen Weinkrämpfen in meinem Leben. Überhaupt nicht.

Mit dem zusammengerollten Markbündel komme ich bis Budapest, noch weiter und zurück. Ich kann in Geschäfte gehen. Kleider kaufen. Zum Flughafen. All die Reisen, ich weiß nicht, mir bleiben die nirgends festgehaltenen Stunden an den Flughäfen. Einmal, auf einem Flughafen, war ich so müde; ich schlief auf den Stühlen ein und träumte, eine weiße Flamme hätte das Haus erfaßt. Ich erwachte, und die Sonne brannte mir durch die großen Terrassenfenster mitten ins Gesicht. Verwundert sah ich die Gesichter der Wartenden, die dort standen und mich anstarrten. Dann bemerkte ich, daß sie durchs Fenster die Flugzeuge beim Starten und Landen beobachteten. Die Kinder streckten ihre Arme aus und zeigten mit den Fingern auf die von der Sonne erwärmten Scheiben & Damals überraschte es mich, daß ich so wenig über das Leben wußte.

Meine Hände zitterten auch, als ich das Klappmesser schloß und in die Innentasche der Jacke steckte, in die zerrissene, die ich gar nicht mehr zu meinen Jacken zählte. Wie hatte ich es nur geschafft, binnen Sekunden in die Tasche zu greifen und dann das Messer aus dem Inneren der Jacke hervorzuholen?

Dann war mein Blick weiß. Etwas sagte mir, es hätte nicht so kommen dürfen. Nun ja, aber auch nicht anders. Ich hätte sie lieben können, so sehr lieben. Aber das sind alles nur noch Worte.

Seit damals hat sich nicht viel geändert. Ich bin umgezogen, vor vier Jahren, glaube ich. Mein Haus ist nicht bis auf die Grundmauern abgebrannt oder so. Ich habe jetzt Tätowierungen. Wenn ich alle meine kleinen Abhängigkeiten sortiert habe, kontrolliere ich im Spiegel immer die Farbe meiner Tätowierungen und öle sie dann ein, Strich für Strich, Schriftzeichen für Schriftzeichen. Dann entstaube ich mich gehörig...oder wie soll ich es nennen, wenn ich einen Augenblick lang versteinere?

Ich lache nicht gerade viel. Denn ich frage mich, wie viele furchtbare Katastrophen, nette Verlegenheiten, kleine Lügen,
oder wie viele falsche Schritte, wieviel Augenzucken Proculin oder wie viele Lapsi linguae noch notwendig sind. Damit es geht. Zum Beispiel lege ich mir meine Hände um den Hals und drücke zu. Ich höhle den Schädel der stierenden Augäpfel aus, erlöse ihn ein für allemal von den Erinnerungssplittern meiner Kindheit. Das alles lösche ich vor dem Bahnhofspiegel aus. Denn niem





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