George Mackay Brown aus Orkney

George Mackay Brown
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George Mackay Brown war einer der großen schottischen Dichter des zwanzigsten Jahrhunderts. Erfahren Sie mehr über Staubkorn vom Boden des Himmels von George Mackay Brown bei Babel Verlag.

George Mackay Brown wurde am 17. Oktober 1921 in Stromness, Orkney, als Sohn des Postbeamten von Stromness John Brown und von Mary Jane Mackay Brown aus Braal bei Strathy in Sutherland, geboren. Er war das jüngste von sechs Kindern. Er ging zur Grundschule in Stromness, dem Zentrum seines Universums.

In der Oberschule liebte er Mathematik; er sah in 'den wunderbaren Formen und den strikten Bedingungen der Geometrie ein Vergnügen, verwandt der Musik'. In seiner Autobiographie beschreibt er, wie die erste Zeile von Shakespeare, der er jemals begegnete, ihm perfekt auf sein Leben zu passen schien. 'Ich weiß nicht warum ich so betrübt bin [...], daß es mich sorgt'. Er verfolgte sein wachsendes literarisches Interesse zurück von Grimms Märchen bis zu Shelley und Keats, deren Poesie ihn berauschte.

Als er in etwa 12 Jahre alt war, geschahen zwei Dinge, die sein restliches Leben beeinflussen sollten. Er begann zu rauchen und eine Masernepidemie traf die Schule. Georges Augen, Ohren und die Lungen wurden geschädigt, er war anschließend 'physisch stark angeschlagen'. Nach einem Jahr fast vollständiger Gehörlosigkeit kam sein Gehör zurück, aber seine Augen und vor allem seine Lungen erholten sich nie. Seine Lungenschwäche wurde durch sein Rauchen verschlimmert.

Seiner Autobiographie zufolge litt George stark in der Pubertät, er war in der Schule sehr gehemmt, versteckte sein Gesicht hinter seinen Händen. Wegen diesem Zustand und weil er für keinen Beruf geeignet zu sein schien, blieb er in der Schule, bis er 18 war.

1940, als er die Schule verließ geschahen außerhalb Orkneys denkwürdige Ereignisse. Im März dieses Jahres verursachte ein deutscher Luftangriff den ersten britischen Zivilschaden in Brig-O-Waithe, als ein deutscher Pilot seine Bomben über dem Flecken abwarf.
1940 erlebte George auch eine persönliche Tragödie. Sein Vater, John Brown, starb plötzlich, im Dienst auf der Insel Hoy. So konnte George nicht mehr der Erwachsenenwelt entfliehen. Mit 18 mußte er die Schule verlassen und sich um seine Zukunft kümmern.

Das folgende Jahr, 1941, hielt einen weiteren Schock für ihn bereit: es wurde bei George Mackay Brown Lungentuberkulose diagnostiziert. Damals gab es noch keine vernünftige Therapie, und diese Prognose muß für einen Mann von 19 Jahren erschreckend gewesen sein. Er begann, Gedichte zu schreiben; seine Mutter nahm während des Krieges Untermieter auf, von denen einer einen großen Einfluß auf sein Leben hatte. Francis Scarfe hatte schon zwei Gedichtbände veröffentlicht. Scarfe und George freundeten sich an und korrespondierten bis zu Scarfes Tod 1988. Der Komponist Sir Peter Rackwick aus Manchester war ein anderer Künstler, von dessen Freundschaft George Mackay Brown profitierte.

George Mackay Brown starb im April 1996. Für Details seiner vielfältigen Publikationen sehen Sie unter: George Mackay Brown.






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