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Handluft
Piper: Die Hand in der Luft
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Tropen: City
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Meindamian_30
Milena: Mein Name ist Damian
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Bajazzo: Schwester
Beginnend mit Transcript 22 (März 2006) stellen wir in jeder Ausgabe mehrere neuere Literaturübersetzungen vor, wobei Übersetzungen in unsere Publikationssprachen Englisch, Französisch und Deutsch aus den 'kleineren' Sprachen den Schwerpunkt bilden. Um uns auf neue Übersetzungen hinzuweisen, schreiben Sie eine E-Mail an die Herausgeber: transcript.review@yahoo.com

Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören!


Die Hand in der Luft
Martin Fahrner
Aus dem Tchechischen von Mirko Kraetsch

Piper Februar 2006


(Aus dem Verlagskatalog)

»Die Hand in der Luft« ist ein Buch der leisen Töne und großen Ereignisse, ein Roman über die tragischen und glücklichen Augenblicke des Lebens, der durch seinen Humor,seine Melancholie und Liebenswürdigkeit an große tschechische Erzähler wie Bohumil Hrabal erinnert.

Als sich der Großvater damals in den Vierzigern, mit Zuckerwasser im Haar, beim Tanz in die Großmutter verliebt, steht ihr Glück auf wackligen Füßen: ein deutscher Soldat und ein tschechisches Fräulein - wie soll das gutgehen? Doch der Großvater kämpft, und es geht gut. Und auch der Vater kämpft später: auf unzähligen Fußballplätzen für den Sportklub Kostelec, 1968 auf den Barrikaden und tagtäglich gegen die Partei. Sein Sohn allerdings, der schon als Säugling auf die Auswechselbank darf, wo er anfängt zu schreien, sobald die Fans gegen die Banden donnern, hat später große Angst vor dem Ball und muß sich daher ein anderes, eigenes Spielfeld suchen ... Martin Fahrners leichtfüßiger Familienroman voller Witz und Nostalgie ist ein außergewöhnliches Debüt, in dem entscheidende Momente der tschechischen Geschichte mit dem Charme des Alltäglichen verknüpft sind.




CITY: Der unwahrscheinlichste aller Orte
Michal Hvorecky
Aus dem Slowakischen von Mirko Kraetsch

Tropen März 2006


(Aus dem Verlagskatalog)

Der junge Fotograf Irvin Mirsky lebt in einer Welt, in der der globale Kapitalismus das Leben der Menschen in Besitz genommen hat. Neugeborene werden Nivea oder Gucci genannt, da große Konzerne für die Namensgebung bezahlen. Ein Stipendium führt Irvin nach City, den unwahrscheinlichsten aller Orte, wie die neue Hauptstadt Supereuropas genannt wird. Dort versucht er der Sucht zu entkommen, die ihn seit
seiner Jugend verfolgt: Er ist abhängig vom Internet. Auf der Suche nach innerer Ruhe trifft er Lina, die Frau seines Lebens. Während Lina zur Ikone der öffentlichen Revolte wird, die das Leben aus den Fesseln der Virtualität befreien will, überwindet Irvin seine Abhängigkeit und versucht die Welt seinerseits von der Übermacht der Bilder zu befreien.

Der Roman erzählt in Lichtgeschwindigkeit über Liebe und Abhängigkeit, über Manipulation und Widerstand.




Mein Name ist Damian
Suzana Tratnik
Aus dem Slowenischen von Andrej Leben, mit einem Nachwort von Helga Pankratz

Milena 2005


(Aus dem Verlagskatalog)

Damian hieß früher Vesna, ist biologisch weiblich, 19 Jahre alt und wegen ihrer bzw. seiner Schwierigkeiten zu Hause und in der Schule von den Eltern in psychologische Behandlung geschickt worden. Diese Gruppensitzungen sind der Anlass für Damians Aufzeichnungen, ein Tonbandprotokoll, in dem er über seine Vergangenheit, die Familie, die Therapie, den Alltag, seine Kumpels und über seine große Liebe Nela erzählt.

Provokant, nonkonformistisch und selbstironisch. Psychologische Tiefe, ohne jemals mitleidheischend oder erklärend zu sein, und erfrischender Humor prägen Tratniks tempo-reiche Erzählweise, die aus dem Slang, der Alltagssprache schöpft und zugleich ihren eigenen literarischen Stil präsentiert.




Schwester
John Fosse
Mit Bildern von Aljoscha Blau
Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel


Bajazzo 2006

(Aus dem Verlagskatalog)

Für jedes Alter von 6 bis 99 Jahren

Ein vier Jahre alter Junge will die Welt an einem norwegischen Fjord erkunden, wo er mit seinen Eltern lebt. Innerhalb von drei Tagen erfährt er, wie groß und stark die Macht der Erwachsenen ist, die ihn vor "gefährlichen" Abenteuern beschützen wollen. Immer wieder versucht er, zusammen mit seiner dreijährigen Schwester die Grenzen seiner Freiheit auszureizen, immer wieder wird er daran gehindert, diese Erfahrung zu machen. Aber dabei erkennt er auch die Liebe zu seiner kleinen Schwester und wie wichtig ihm das Gefühl des Geborgenseins in dieser Beziehung ist.

Eine genau Erzählung davon, wie schwierig es ist, als kleines Kind seine Welt zu erfahren, zu schützen und zu behalten.

Ausgezeichnet vom Norwegischen Kulturministerium als Bestes Kinderbuch des Jahres.








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