In dieser Ausgabe
Glückseligkeit
Glückseligkeit
Edicions 62: La felicitat
Aus dem Katalanischen (La felicitat, 2001) von Gabi Grauwinkel und Wilhelm Neunzig
Übersetzt mit der großzügigen Unterstützung des Ramón Llull Instituts
Eine Frau und eine Robbe. Zweimal jeden Abend eine hübsche, junge Frau und eine dicke Robbe mit trüben Augen.
Die Schöne und das Biest bei einem Tanz unter dem Wasser, in einem großen Bassin mitten auf der Bühne.
Weiter unten betonte ein Klavierspieler mit energisch gespielten Akkorden die Höhepunkte der Darbietung, wie es auch in den Kindertagen des Kinos üblich war.
Das Mädchen hielt die Robbe umarmt, als wären sie ein Ehepaar. Sie spreizte die Beine und schlang sie um die Robbe, klammerte sich an sie. Mal streichelte sie das Tier, mal schlug sie es mit den Fäusten, mal sah es aus wie ein Liebesspiel, dann wieder wie ein Kampf. Sie nahm eine Flosse des Tiers in die Hand und malte mit dem Finger "Da hast 'nen Taler, geh auf den Markt" hinein.
Dann stellte der Pianist all sein Können unter Beweis und das vorwiegend männliche Publikum, als hätte es ein verabredetes Zeichen erhalten, klatschte und stampfte mit den Füßen, pfiff und schrie. So richtig aus dem Häuschen gerieten die Zuschauer, als die Frau und das Tier zum Atmen auftauchten und mit einer lustigen Geste ihr Kinn auf den Rand des Beckens legten.
Es handelte sich zweifellos um eine gute Show, eine der Besten, die man auf dem Parallelo zu sehen bekam. Und das verwöhnte Publikum in Barcelona füllte jeden Abend den Palast der Brüder Soriano, weil es gute Darbietungen zu schätzen wusste. Vor allem wenn eine hübsche junge Frau praktisch nackt auftrat, nur mit diesem paillettenbesetzten Badekostüm bekleidet, das ihr wie eine zweite Haut am Körper klebte.
An jenem eiskalten ersten Januar 1909 saß ein hoch gewachsener, gut aussehender junger Mann mit ausweichendem, katzenhaftem Blick und selbstsicherem Auftreten im Publikum. Er applaudierte schwach und in unangebrachten Momenten und hatte nicht einmal seine grünen Ziegenlederhandschuhe ausgezogen. Es handelte sich um Deogràcies-Miquel Gambús, Dieb in vierter Generation, Dieb aus Leidenschaft, Dieb vom Kopf bis zu den Füßen mit sauberen Händen und teurer Kleidung. Ein nach kostspieligem Parfum riechender Dieb, aber letztendlich ein Dieb, der sich mit Leib und Seele seinem Beruf widmete, wie vorher schon seine Mutter, der Vater seiner Mutter und der Vater des Vaters seiner Mutter.
Außerdem war er Advokat. Daher wusste er auch, dass in seiner Familie alle Diebe im klassischen (und somit strikten) Sinn des Wortes waren. Und ohne Ironie, ganz im Ernst, erklärte er seinen besten Freunden, dass Dieb auf Latein "fur" oder "latro" hieß, und dass "fur" von einer der zehn oder zwölf Bedeutungen des Verbs "fero" stammte, was soviel wie "mitnehmen", "wegnehmen", "herausreißen" und sogar "plündern" bedeute. Und er fügte hinzu:
"Es ist wirklich so. Die Familie Gambús nimmt seit undenklichen Zeiten anderen Leuten Sachen weg. "Latro" kommt von "lateo" und heißt "ich verstecke mich". Das ist doch ganz klar: Ich nehme die Sachen weg und verstecke mich; ich nehme, lege Dinge beiseite (materielle oder immaterielle, mit bösen Absichten animus dolendi oder nicht), die mir nicht gehören und verschwinde damit und kümmere mich nicht weiter."
Womit klar gestellt wäre, wie die Familie Gambús in den letzten hundert Jahren ihr Geld verdiente hatte.
Die Schreie des Publikums im Palast Soriano wurden lauter als für gewöhnlich und der junge Deogràcies-Miquel schenkte der Darbietung erneut kurz seine Aufmerksamkeit. Er war schon vom ersten Tag an Stammkunde in diesem Theater, seit die gegenwärtigen Besitzer vor fünf Jahren das damals berühmte Trianón, künstlerische Wiege und Sprungbrett zum Erfolg der unsterblichen Bella Chelito, übernommen hatten. In jener Zeit brauchte er nicht wie heute fast inkognito zu kommen und er hatte weniger Sorgen, war jünger, hatte mehr Freude am Sex und studierte Recht. Seine Mutter hatte ihn zu diesem Studium gezwungen.
"Je besser du die Gesetze kennst, desto mehr kannst du sie auch brechen. Nicht immer folgenlos, aber wie bei allem im Leben geht es darum, Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwiegen. Ein Advokat kann mit Gesetzen mehr stehlen und betrügen als eine Gaunerbande mit der Pistole. Das wirst du schnell merken." Und in verspieltem Ton fügte sie hinzu: "Du bist zum Betrügen geboren, es liegt Dir im Blut. Gleich am Tag nach deiner Geburt, als du gerade einen Tag alt warst, hätten sie dich schon in Vorbeugehaft nehmen müssen. Aber sie haben es nicht gemacht und jetzt ist es dafür zu spät ..."
In Wahrheit gefiel es ihr garnicht, dass Deogràcies-Miquel die Theater am Paralello aufsuchte. Das hatte wirklich nichts mit moralischen Gründen zu tun. Sie kannte sich einfach nur gut aus im Bereich Straftaten und hatte vor allem Sicherheitsfragen im Sinn. Sie hatte zwei Söhne gehabt und nur Deogràcies-Miquel war noch am Leben. Sie wollte nicht, dass ihm etwas passierte und hatte Angst, dass wegen einer Bagatelle (einer Frau, einer unvorhergesehenen Polizeirazzia, der Bombe eines Anarchisten ...) die Zukunft der Familie in Gefahr geraten könnte.
Ihm war das gleichgültig und er erklärte ihr, dass er auf dem Parallelo für seine Ausbildung unverzichtbare Lektionen erhielt:
"Schau, Mama, es gibt da eine Künstlerin, ein sehr hübsches, junges Mädchen, die ein Lied singt, in dem ein Floh vorkommt. Dieser Floh nistet sich an den unmöglichsten Stellen der Kleidung der Sängerin ein. Vor allem in der Unterwäsche. Der Floh sticht sie und sie wird ärgerlich. Und dann beginnt sie, sich wie eine Verrückte zu kratzen und den Floh zu suchen. Natürlich muss sie sich dazu ausziehen und das Publikum, dem sie leid tut, hilft ihr dabei. Dann ..."
Klatsch! Die Ohrfeige hinterließ den Abdruck von allen fünf Fingern der rechten Hand der Mutter auf seiner Wange.
"Das ist nichts weiter als eine ordinäre Stripteasenummer und erzähl mir nie wieder von diesem Schweinkram. Oder bist du vielleicht auch auf die Bühne gegangen, um diesen Floh zu suchen?" fragte sie trocken.
Dann ging sie in Richtung ihrer Zimmer und er, während er sich die Backe rieb, antwortete leise lächelnd:
"Das lässt sich nicht abstreiten."
Seine Mutter blieb stehen und drehte sich um und fragte fast gering schätzend:
"Ist das vielleicht deine Hure, dieses ... flohleichte Mädchen?"
"Nein, Mutter", erwiderte der Sohn überrascht von dieser Anwallung schlechter Laune, "aber ich habe Gerichtspräsidenten, Aristokraten, Provinzabgeordnete, Oberleutnants, wichtige Industrielle, Großgrundbesitzer und sogar Bischöfe diesen berühmten Floh suchen sehen, alle mehr oder weniger verkleidet, mehr oder weniger angetrunken ... Alles einflussreiche Leute, die ..."
"Jetzt verstehe ich, worauf du hinaus willst. Aber lass dir eines sagen: In unserer Familie war Erpressung niemals das Ziel sondern nur ein Mittel zum Zweck. Erpresser werden nicht alt. Sie beginnen alle an Arteriosklerose zu leiden und sterben an einem Schlaganfall (wenn sie vorher nicht ermordet werden)."
Und so ließ sie Deogràcies-Miquel Gambús stehen, mit offenem Mund wie ein Fisch auf dem Trocknen nach Luft schnappend, erneut Opfer der Verwirrung, die eine mütterliche Erklärung hervorrufen kann.
Die Robbe hatte gerade die Zuschauer in der ersten Reihe nass gespritzt und eine Art Fluchtwelle ausgelöst. Das Tier tat so als würde es niesen und das Mädchen putzte ihm mit einem überdimensionalen Taschentuch die Nase. Das Publikum kringelte sich vor Lachen und der Pianist, der die Aufgabe des Zeremonienmeisters übernahm, näherte sich den Sitzreihen und holte wahllos einen der Zuschauer auf die Bühne (der sofort aufhörte zu lachen). Der Auserwählte musste daraufhin eine frische Sardine aus einem Korb nehmen und der Pianist ließ den ängstlichen Mann mit der Sardine in der Hand auf einen Hocker steigen und forderte ihn auf, mit dem Rücken gegen das Becken gelehnt, den Arm hoch zu halten. Dann tauchten die Robbe und die junge Frau mit einem Sprung aus dem Becken auf und versuchten, die Sardine mit dem Mund zu schnappen. Wenn die Robbe den Fisch erwischt hatte, versuchte die Frau ihr die Beute mit den Zähnen zu entreißen, was dann so aussah als würden sie sich küssen. Wenn sie die Sardine als erste erwischte, war es die Robbe, die zum Angriff überging. Die Atmosphäre im Saal heizte sich auf.
Im Wasserbecken rauften die beiden nun wieder miteinander. Die Frau tauchte eine Sekunde zum Luftschnappen auf, tauchte dann hinter den Rücken der Robbe und drückte ihr mit dem Arm den Hals zu, als wolle sie das Tier erwürgen. Die Robbe klatschte kräftig mit den Flossen aufs Wasser und spritzte wieder sämtliche Zuschauer in der ersten Reihe nass, diesmal auch Deogràcies-Miquel, der aus seiner Lethargie erwachte und ärgerlich feststellte, dass seine Ziegenlederhandschuhe nass geworden waren. In diesem Moment war die Robbe damit beschäftigt, das Mädchen gegen eine der Ecken des Beckens zu drängen, als ob sie verhindern wollte, dass sie wieder an die Oberfläche schwamm.
Die Zuschauer pfiffen wie wild und stampften mit den Füßen auf die Holzdielen des Bodens. Einige von ihnen beschimpften jetzt sogar das Tier mit neuen Wortschöpfungen wie "Hurenrobbe". Eine Robbe kann nie eine Hure sein, dachte Deogràcies-Miquel. Ein Huhn anscheinend ja, aber über Robben war noch nichts in dieser Hinsicht bekannt.
Das Klavier schien zu explodieren. Die Frau bewegte ihre Arme wie verrückt und machte mit weit aufgerissenen Augen den Mund auf und zu, so dass Luftblasen aufstiegen ... Ihr Gesicht begann blau anzulaufen, sie war am Ersticken. Die Zuschauer wurden immer leiser bis völlige Stille herrschte. Dann plötzlich löste sich das Mädchen aus der tödlichen Umarmung der Robbe, tauchte triumphierend auf und holte unter lautstarkem Beifall endlich Luft. Das sich entfesselnde Gebrüll war so laut, dass man es sogar auf der Straße hören konnte.
Zweimal jeden Abend eine hübsche, junge Frau und eine dicke Robbe mit trüben Augen.
Der junge Deogràcies-Miquel schaute sie einen Moment lang an und betrachtete dann erneut ihre langen, mahagonifarbenen Haare, die in tausenden von Strähnen auf dem Wasser schwammen als würden sie von einem Ballon gehalten werden. Er fand sie ganz hübsch. Wo hatte er sie schonmal gesehen? Sie war ein sehr schönes Weibsbild und mit diesen Haaren ... Er erinnerte sich vage an sie, konnte sie allerdings nicht einordnen. Er gab es auf, denn schließlich hatte er genug andere Sorgen.
Denn wie der Zufall will, hatte der junge Deogràcies-Miquel Gambús, von Freunden auch Demi genannt, beschlossen, offiziell in das Familienunternehmen einzusteigen. Seine Mutter Miquela, die Anführerin, die Matriarchin des Familienclans, setzte sich zur Ruhe. Eine lange, erfolgreiche Diebeslaufbahn fand ein ehrwürdiges Ende: Sie war in den vierzig Jahren ihrer kriminellen Tätigkei nicht nur niemals erwischt worden, es war ihr auch gelungen, das Familienvermögen spektakulär zu vergrößern: Sie waren jetzt reicher und vor allem sehr viel angesehener als die vorherige Generation.
Eine nur schwer zu überbietende Leistung, sagte sich der junge Deogràcies-Miquel Gambús, und blieb sitzen während alle anderen zum Applaudieren aufstanden ...
Die Familie Gambús war Anfang des vorigen Jahrhunderts, im Zuge der Rückkehr Ferdinands VII., aus Frankreich nach Katalonien gekommen. Eine dunkle Affaire zwang den Urgroßvater, Miquel Gambús I, einer Verbannung gleich, sich in einem Dorf namens Cagaire, am Ebro, zwischen Móra und Tortosa gelegen, niederzulassen. Er verfügte zwar über genügend Geld, musste sich aber verborgen halten. Aus diesem Versteck heraus, umgeben von Johannisbrot- und Mandelbäumen und von den Einheimischen Gavatxo, was abfällig für Franzose' stand, genannt, gelang es ihm eine Art Machtzentrale aufzubauen, die in nur wenigen Jahren enorm an Bedeutung gewann. Er war der Beste, wenn es um Bestechung und Betrug ging und einer der Ersten, die sich darüber im Klaren waren, dass es sehr viel rentabler war, Informationen zu stehlen als Gold.
Er war bereits Bürgermeister, als er in eine tiefe Krise schlitterte, die für andere das definitive Aus bedeutet hätte. Während des Trieno Liberal 1820-23 wurde er verurteilt und eingesperrt, weil er dem Exkönig Ferdinand die Treue hielt. Aber Miquel Gambús I, der Gavatxo, überstand auch diese Zeit. Es kostete ihn viel Geld, aber er schaffte es. Noch viele Jahre später sprach man davon mit Bewunderung: Obwohl eingesperrt im Gefängnis von Lleida, hatten die Aufseher den klaren Befehl, ihn nicht nur zu schützen und nicht zu behelligen, sondern auch dafür zu sorgen, dass es ihm an nichts fehlte. Aus seiner Zelle heraus steuerte er auch weiter die Geschicke seines Dorfs und führte seine Geschäfte.
Nachdem König Ferdinand dank der Unterstützung seiner europäischen Verbündeten den Thron wiedererobert hatte, stiegen Macht und Ansehen des alten Gambús ins Unermessliche. Auf dem Rücken seiner Wärter verließ er, wie ein Torero, im Triumphzug durch die Menge das Gefängnis. Einen ganzen Tag lang brachte er damit zu, unter dem Gefängnispersonal Erkenntlichkeiten zu verteilen und den Töchtern anderer Gefangener Geschenke für ihre Aussteuer zu machen. Er gründete ein Tuberkulosezentrum in der Bezirkshauptstadt und übergab der dortigen Pfarrei eine großzügige Spende. Sogar die Bürgermeister anderer Ortschaften begannen ihn aufzusuchen und um Rat zu fragen. So wurde aus Miquel Gambús I, der Gavatxo, Miquel Gambús I, der Freund des Königs. Das erste, was er machte, nachdem er in sein Dorf zurückgekommen war, war die Festnahme des Dummkopfs anzuordnen, der es gewagt hatte, während der anderthalb Jahre, die er im Gefängnis zugebracht hatte, sein Amt einzunehmen. Zur Strafe ließ er ihn nackt auf einen Tisch binden, der in der Mitte des Dorfplatzes aufgestellt wurde. Dann zog es sich ganz langsam, Finger für Finger, seine weißen Handschuhe an und schnitt ihm mit einer Nähschere, um den Schmerz noch zu verlängern, die Hoden ab und gab sie den Hunden zum Fraß. Er machte das in aller Öffentlichkeit und vor den Augen der Familienoberhäupter des Dorfes. Von dem armen Kastrierten hat man nie wieder etwas gehört und es ging das Gerücht um, er wäre als Eunuch an ein kleines Königreich an der Sklavenküste verkauft worden. Es liegt auf der Hand, dass das Wissen um diese Ereignisse nie die Gemeindegrenzen überschritten hat.
Die Nachfolge trat sein Sohn Miquel Gambús II an, wegen seiner Arroganz und Großspurigkeit, el merda genannt. Als Bürgermeister auf Lebenszeit, wie vor ihm schon sein Vater, lebte er bis 1899 von seinen Mitbürgern respektiert in Cagaire. Aber der Ort hatte dank ihm große Veränderungen erfahren und sogar der Ortsname änderte sich. Der offizielle Name der Gemeinde war aus offensichtlichen Gründen schon immer Cagaire: Der Fluss, zwischen den Bergen eingezwängt, umschloss den Ort in einer engen Kurve, so dass er aus der Vogelperspektive wie der Hintern eines Menschen aussah, der hockend sein Geschäft verrichtet. Der zweite in der Linie der Gambús, der seine Amtszeit mit einem symbolischen und gleichzeitig spektakulären Akt beginnen wollte, ließ den Pfarrer zu sich rufen und befragte ihn zum Ursprung des Namens. Der klärte ihn darüber auf, dass schon in den ersten Aufzeichnungen aus dem 9. Jahrhundert, in denen das Dorf erwähnt wurde, immer diese Bezeichnung zu finden war. Aus dem lateinischen "Ille Caccariu" hatte sich ruhig und friedlich das katalanische Cagaire entwickelt. Ruhig und friedlich natürlich nur, bis der zweite Gambús erschien, der nicht bereit war, an einem Ort, der "Kacker" hieß zu leben. Miquel Gambús II, el merda, begann einen Plan zu schmieden: Gab es nicht Orte wie Algaire, Albaida, Alfar, Alfàbia, usw? Eine kleine Fälschung in einem mittelalterlichen Dokument und die Bestechung eines Provinzabgeordneten reichten, um aus einem Ort, der tausend Jahre lang Cagaire geheißen hatte, offiziell Alcagaire de la Roca zu machen und somit auch seine Einwohner von dem unschönen Beinamen Kacker zu befreien.
Obwohl er waghalsig, kaltblütig, verschlagen und, wenn nötig, gewalttätig war und immer auf der Lauer liegend, ging es der Gemeinde unter ihm immer besser, aber alle wussten, dass er geplündert, gestohlen und gemo
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