Provinz-Euridice

Provinz-Euridice
Please_leave11
(c) Tomoko Takahashi Harvey 2006
Andra Neiburga

Aus dem Lettischen von Matthias Knoll

[Prolog]

die gestohlene Fotografie

Die Fotografie hing, wie es sich gehörte, seit ewigen Zeiten im goldenen Rahmen neben anderen Schauspielerportraits im graugrün gestrichenen Foyer des Theaters. Der alte Berzina hatte die Aufnahme noch gemacht, und Berzina war seit mindestens zehn Jahren tot. Oder länger. Und die letzten fünf Jahre hatte er überhaupt nicht mehr fotografiert. Jedenfalls keine Portraits. Obwohl er genau dadurch berühmt geworden ist: durch seine Portraits von Kulturschaffenden. Immerhin, sogar auf Renomeeportraits brachte er es hin und wieder fertig, etwas Menschliches aus seinem Modell herauszuholen.
Na ja, aber in den letzten Jahren knipste er nur noch alle möglichen Gräser, Blätter und Blümchen. Und Pilze.
Und eines Nachts war die Fotografie von der Wand im Foyer verschwunden. An ihrer Stelle war nur noch ein saftig grünes Viereck zu sehen - nach der letzten Renovierung war offenbar das ganze Foyer so moosgrün gewesen. Als es noch nicht verstaubt und verblichen war. Lange her.
Das Verschwinden der Fotografie war wohl nicht sofort bemerkt worden, sondern erst nach ein paar Tagen. Einige hatten ihr Fehlen zwar eigentlich bemerkt, der eine früher, der andere später, aber jeder hatte gedacht, daß das Bild ausgetauscht werden sollte, schließlich tun die Jahre das ihre, und die verehrte Frau Schauspielerin sah ihrer Ablichtung keineswegs mehr ähnlich. Aber wie sich herausstellte, war dem nicht so. Vielmehr stellte sich heraus, daß das Bild gestohlen worden war.
Na und, sei's drum.
Trotzdem komisch. Wer konnte mit dieser Fotografie schon etwas anfangen.
Und die verehrte Frau Schauspielerin hatte danach nie die Zeit gefunden, sich fotografieren zu lassen. Schlußendlich hatte die Verwaltung von der Sache die Nase voll, das ganze geriet in Vergessenheit, und die Stelle ist bis heute leer. Das Grün ist schon ein bißchen verblaßt. Gehen Sie mal hin und sehen es sich an.

*****

Göttlicher Amor, der Liebe Leiden
Sind aller Wonnen Seligkeit

Gluck: Orpheus und Eurydike


Viele bezeichneten sie als schön; auf gewisse Weise schön, auf eine eigene Weise schön. Dabei klang "auf eine eigene Weise" wie eine Entschuldigung oder Rechtfertigung.
Ihr Körper, auf der Bühne konturiert, war im wirklichen Leben zu groß für alles: für den Barhocker, den Kinosessel, zu groß für die Zimmertür, deren Füllungen sie immer ungeschickt rammte, zu groß für die schmalen Gänge zwischen den Tischchen im Café. Zu groß für den Spiegel in der Schranktür, in den sie nur noch ungern einen Blick warf. Aber hineinsehen mußte sie doch. Und überall diesen Doppelzentner Fleisch und Knochen mitschleppen, aus dem Gott großzügig ihren grandiosen, knapp zwei Meter langen Körper geformt hatte.
Schauspielerin, Provinzberühmtheit. In einem kleinen Küstenstädtchen, das jedes Jahr für drei Monate zum Leben erwacht - wenn die Urlauber kommen. Wenn sich die Strandhotels mit Gästen füllen, auf den Terrassen die Geige ertönt und das Akkordeon jault und die DJs, bunt wie exotische Papageien, in den Nachtclubs Musik auflegen, die irgendwo in tausend Kilometern Entfernung geschrieben wurde. Wenn die Theatersaison zuende ist und in den Kinos Filme mit Tom Cruise und Julia Roberts gezeigt werden, wenn sich die einzige Fußgängerzone mit allzu süßlich duftenden, in Weiß gewandeten Damen füllt, die mit ihrem billigen Schmuck klimpern und so tun, als hätten sie sich wegen der milden Verträglichkeit der nordischen Sonne für diesen Kurort entschieden - und nicht deshalb, weil sie sich die besseren Kurorte in wärmeren Ländern, wo sich jene Zugvögel in Schwärmen niederlassen, die Gold im Schnabel tragen, nicht leisten können.
Hier ist alles klein.
Alles außer Euridice.
An der Küste desselben Meeres, weit im Osten und weit im Westen, gibt es andere Städte, die in Licht und Lärm versinken, wo das Leben weder im Winter noch im Sommer, weder tags noch nachts zum Erliegen kommt; Städte mit ihren eigenen Theatern und ihren eigenen Stars. Aber der Traum von ihnen verblaßte.

Euridice ist traurig. Die Traurigkeit ist der Grundzustand ihrer Seele.
Traurigkeit darüber, wie zerbrechlich alles ist in dieser Welt.
Alles außer Euridice.

Heute ist Euridices Jubiläum. Dreißig Jahre am Theater.
Das Theater wurde während dieser Jahre zweimal renoviert, Euridice kein einziges Mal.
Sie und das Theater passen zueinander. Der Duft staubiger Samtvorhänge und Euridices Puder, der Schweißgeruch unter den vergilbten Achseln königlicher Brokatkleider, die knarrenden Bühnenbretter und der trockene Raucherhusten, der Euridices gewaltige Brüste von Zeit zu Zeit erbeben läßt und ihre Stimme so sinnlich sinnlich sinnlich tief macht.
Anderswo auf der Welt kämpften andere, mit Ruhm und Geld bedachte Stars mit allen nur möglichen Mitteln gegen das Alter. Der Kampf gegen Cellulitehintern und Hängebrüste lenkte von dem Gedanken an den Tod ab. Wie Bioroboter blickten Euridices erfolgreiche Schwestern sie mit jungfräulich schimmernden Augen von den Covern der Zeitschriften an. Euridice war nicht neidisch, fragte sich aber manchmal, in welchem künstlichen Körperteil, unter welchem Implantat die alten und müden Seelen dieser Frauen eingenäht und kaschiert sind.

Euridice war in einem Kinderheim aufgewachsen, weit weg vom Meer, im Landesinneren des kleinen Staates, und niemals erfuhr sie, wer auf die Idee gekommen war, ihr diesen fremdartigen, mythologischen Namen zu geben. Einen Orpheus beispielsweise gab es im Kinderheim nicht. Es gab auch keine Phädra oder Penelope, sondern nur Janis, Alexej, Ilze oder Dace. Und zwar mehrfach.

In der Realschulzeit war sie eine große graue Maus. Eine Tanzbodenrandsteherin, die Handtaschenhüterin ihrer Freundinnen. Immer lächelnd, während sie die Tränen runterschluckte. Trägerin des Rote-Ohren-Ordens. Die Spiegelkugel im ländlichen Kulturhaus drehte sich langsam und brach die Lichtkegel der Scheinwefer, als Euridice sich im Alter von sechzehn Jahren in einer dunklen Ecke des Tanzsaales zum ersten Mal roten, vom Dauersuff heißen Händen hingab. Da passierte noch irgend etwas, das aufregend und widerlich zugleich war. Verschwitzt und ungeschickt suchte sie danach im Staub unter den Klappsesseln die Handtasche ihrer Freundin. Erfolglos. Die Freundin kochte vor Wut, aber trotzdem war Euridice in seltsam gehobener und glücklicher Stimmung. Zwei Monate später verschwand sie aus der Schule, ließ in der Kreisstadt eine Abtreibung vornehmen und schloß sich in der Hauptstadt einer Theatergruppe an.
Dort hörte sie zum ersten Mal Glucks berühmte Oper "Orpheus und Eurydike", und sie sollte sich niemals mehr von dieser Musik trennen. Ein Regal in ihrer Wohnung war vollgestopft mit Opernaufnahmen mit verschiedenen Interpreten und in verschiedenen Interpretationen.

Euridice Maksimova.
Als sie anfing, am Theater zu arbeiten, legte sie ihren Nachnamen ab und wurde schlicht Euridice.
In ihrem bisherigen Leben war sie keinem einzigen Orpheus begegnet.
Die eitlen, konturierten, durchtrainierten Jungs mit ihren knackigen Ärschen und gepflegten Händen interessierten sich nicht für das junge, große, zweifellos begabte, jedoch etwas täppische Mädel - weder diejenigen in der Theatergruppe noch später diejenigen des kleinen Provinztheaters.
Trotzdem kam sie während der Ausbildung zufällig zu einem Kind. Ein One-Night-Stand hinterließ es ihr als Andenken an eine kurze, unerfüllte und etwas beschämende Nacht. Diesmal trieb sie nicht ab. Lange her.
Sie begann den Männern plötzlich zu gefallen, als sie ihre wahre Reife erlangte, bereits nahe an den Vierzigern. Sie blühte prachtvoll auf wie eine Chrysantheme, warf die tiefverwurzelten Vorstellungen darüber, wie man sich anzuziehen hat, um imaginäre Mängel zu verbergen, über Bord, fing an, sich auffällig zu schminken und gestattete sich Freizügigkeit in Worten und Gedanken. Ja, und auch in Taten. Es war die Zeit ihrer größten Rollen am Theater. Auch im Leben hatte sie ihre Nebenrolle fertiggespielt und übernahm nun die Hauptrolle.
Ihre Männer waren größtenteils von kleinem Wuchs, von Mißerfolgen und ihren Frauen gebeutelt, wurden übersehen und übergangen und hatten Probleme mit der Potenz. Und immer waren sie jünger als Euridice. Sie weinten sich an ihrem mütterlichen Busen aus, vergruben sich in ihr wie Fische im Flußschlick und wollten, daß man sie tröstet. Und Euridice tröstete. Sie päppelte ihr männliches Selbstbewußtsein auf, indem sie ihnen einredete, daß ihre Störungen nur psychosomatischer Art seien, und half ihnen mit künstlerischer Inspiration, angeborener Leidenschaft und ausgefeilter Technik, diese zu überwinden.
Psychisch und physisch wiederhergestellt, verließen sie Euridice.
Nur die Traurigkeit verließ Euridice nie.
"Schau doch nicht so", hatten viele von ihnen sie gebeten. Aber Euridice schwieg und schaute, und der Ausdruck ihrer riesigen, schwarz umschatteten, animalisch traurigen Augen stieß die Männer ab und zog sie gleichzeitig an.
Euridice schaute und liebte sie alle. Sie liebte, tröstete, verspeiste und verdaute sie und spie sie danach wieder aus. Aber auch nach dem Ausspeien fuhr sie lange, sehr lange fort, sie zu lieben.

Euridice erhob sich wogenden Fleisches vom Frühstückstisch und begab sich zum Telefon.
"Susilein?"
"Hi, Mama. Ich habe jemanden zu Besuch hier, was gibt's denn?"
"Nichts besonderes. Wie geht es dir heute?"
"Gut, Mama, aber ich habe jemanden zu Besuch hier."
"Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen."
"Schon wieder?"
"Zwei Stunden, wenn's hochkommt."
"Und warum?"
"Na, die Gelenke."
"Aber warum nimmst du denn deine Medikamente nicht, Mama?"
"Mein Magen verträgt sie nicht, das weißt du doch!"
"Sei mir nicht böse, Mama, aber ich habe jetzt keine Zeit. Um vier hast du doch dieses Interview, nicht? Mußt du dich nicht fertigmachen?"
"Ja. Ich hätte nicht zusagen sollen. Ich werde mich blamieren."
"Unsinn, es wird super, so wie immer."
"Der Husten wird auch immer schlimmer. Ich kann gar nicht mehr schlafen."
"Du mußt mit dem Rauchen aufhören."
"Das kommt nicht vom Rauchen, ich hatte einen Virus, und der Husten sitzt ganz tief und wird immer schlimmer. Und ich kann einfach nicht schlafen."
"Dann geh' doch endlich mal zum Arzt."
"Der hat doch keine Ahnung. Der Auswurf ist manchmal ganz gelb. Und ich kann nicht länger als..."
"Mama, ich hab' jetzt wirklich keine Zeit, ich habe jemanden zu Besuch hier."
"Und ich bin niemand, ja? Ich wollte nur sagen, wie schlecht ich mich fühle. Und daß ich furchtbar aussehe. Ausgerechnet heute. Weil ich nicht schlafen konnte. Keine Ahnung, warum ich zugesagt habe. Hast du etwas mit dem Fleisch anfangen können?"
"Ich habe falschen Hasen gemacht, aber im Ernst, ich habe hier..."
"Ich weiß, ich weiß, du hast Besuch. Hast du eine Idee, was ich zum Abendessen anbieten soll? Was meinst du - wenn ich in dieser neuen Sushi-Bar etwas bestelle? Elise und die beiden Arthurs kommen ins Fernsehstudio und danach gleich mit zu mir."
"Das wird bestimmt nett, Mama, aber jetzt..."
"Ist er dir gelungen?"
"Wie, gelungen? Wer?"
"Der falsche Hase. Hast du Mineralwasser an den Teig gegeben?"
"Mama, hier wartet jemand auf mich!"
"Na schön, machen wir Schluß. Also um sieben?"
"Ja, Mama, um sieben. Tschüß."
"Tschüß. Halt, Moment noch!"
"Ja?"
"Was meinst du, soll ich das grüne Kostüm anziehen?"
"Das sieht nett aus, Mama. Tschüß."
"Tschüß."
"Mama!"
"Ja?"
"Mama, ich hab' dich lieb."
"Ja, ja."
Euridice seufzte und legte auf.

Sie legte eine CD auf und nahm das grüne Kostüm aus dem Schrank.
Es ist nicht wichtig, wie du aussiehst, sondern wie du dich fühlst.
Gelogen.
Wichtig ist, wie du dich fühlst, denn wie du dich fühlst, so siehst du aus.
Gelogen.
Wichtig ist, wie du aussiehst. Denn wie du aussiehst, so fühlst du dich.
Auch gelogen.
Im Spiegel ist einer, der dich spielt: eine stattliche Frau mit glänzend schwarzem Haar und großem Gesicht. Hohe Stirn, große, gerade Nase, breite rote Lippen, energisches Kinn.
Falten.
In Schönheit und Würde altern.
Das hatten Euridice und ihre Freundin Elise einander vor langer, sehr langer Zeit feierlich gelobt. Was das wohl nur bedeuten könnte?
Ein fliederfarbenes wollenes Schultertuch mit eingewebtem Silberfaden und braune Baumwollstrumpfhosen in schwarzen Schuhen ohne Absatz? Oder ein dunkelblaues Lehrerinnenkostüm mit First-Lady-Brosche, Nylonstrümpfe und Pumps mit dezentem Absatz?
Wissenschaftlerinnen können in Schönheit altern - Chemikerinnen jeglicher Couleur, Mikrobiologinnen und Bakteriologinnen.
Elise und Euridice war dies nicht beschieden.
Das grüne Kostum war stark dekolletiert.
Ihr letzter Liebhaber hatte Euridice vor sechs Monaten verlassen. Zwanzig Jahre jünger als sie, verheiratet, ein Kind. Er war der einzige, von dem Euridice ihrer Tochter nichts erzählte, denn deren Mann war exakt genauso alt.
Es war Zeit zu fahren.
Euridice stieg in ihren kleinen Wagen. Auch hier gab es zu wenig Platz. Aber er war wirtschaftlich und billig.
Es fiel ein feiner Herbstregen. Vom Meer her wehte ein naßkalter Wind.
Wo, zum Teufel, sind die Jahre hin, gerade eben lag doch noch alles vor mir.
Unterwegs muß ich bei der neuen Sushi-Bar anhalten und für heute abend etwas bestellen.
Die Landschaft glitt leise an den Autofenstern vorüber, im grauen Dunst waren gerade noch ein paar rostrote Baumgrüppchen auszumachen, weiter weg von der Straße dräuten die Silhouetten gedrungener, windschief wirkender Häuschen. In monotonem Takt wischte der Scheibenwischer den feinen Nieselregen von der Windschutzscheibe. Euridice drückte auf "Play", und der Chor der trauernden Hirten und Nymphen erklang.
Der immer dichter werdende Nebel erstickte die Scheinwerfer der entgegenkommenden Autos, erst ganz in der Nähe leuchteten sie wie die Lämpchen an einem Weihnachtsbaum auf und versprachen hell und feierlich ein Wunder. Aber es gibt keine Wunder.
Diese Musik nutzte sich niemals ab. Nichts, rein gar nichts konnte schöner sein als Eurydikes Tod am Tag der Hochzeit, schöner, trauriger und feierlicher als der Chor der Trauernden und Orpheus' Sehnsucht und Schmerz.
Ohne Schmerz keine Liebe. Stimmt doch. Oder etwa nicht.
Wäre die neblige Landschaft vor dem Fenster ohne Janet Bakers Stimme ebenso schön?
Sie stellte lauter. Ach, diese Sentimentalität, die großen Frauen so überhaupt nicht steht. Eine Träne rollte warm über die Wange, die kühl war wie das Fensterglas.
Das Alter ist erfüllt, abgeklärt und weise?
Unsinn. Das Alter ist Angst und Dunkelheit. Und Angst vor der Dunkelheit. Das Alter ist zaghaftes Vorwärtstasten mit rückwärtsgewandtem Blick.
Die Fenster beschlugen zusehends.
Sie hielt bei der Sushi-Bar an und bestellte etwas für das Abendessen: Maki, Haki, Zicki-zacki, dies und das. Obwohl Euridice zum ersten Mal hier war, erkannte sie der junge Mann hinter dem Tresen. Er war ein kräftiger junger Stier von kleinem Wuchs, mit dunklen, frechen Augen, und musterte sie lauernd.
"Sie sind doch Euridice, nicht?"
"Ja,"
Er lächelte schwach.
"Ihr Ein-Personen-Stück hat mir sehr gefallen. Ich habe es dreimal gesehen."
"Na ja, hier gibt es ja ansonsten auch nichts zu sehen im Winter."
"Sie waren sehr... Und jedesmal anders."
"Das ist allerdings kein Kompliment", sagte Euridice.
"Verzeihung." Der Junge errötete.

Euridice fuhr weiter. Es war erst früher Nachmittag, aber überall - am Himmel, in den Lichtern, den Schatten und den Menschen - war bereits der Abend, die Nacht zu spüren. So pflegt es in diesem Land Ende November immer zu sein.
Im Foyer des TV-Studios wartete eine nervöse Moderatorin auf sie. Ein junges Ding vom staatlichen Fernsehen.
"Guten Tag! Wir werden bereits in der Maske erwartet!"
"Habe ich mich etwa verspätet?"
"Nein, gar nicht... aber es ist eine Live-Sendung, und darum ist es besser... und der Produzent... sehen Sie, in der Sendung wird Werbung gemacht, das wollte ich mit Ihnen abstimmen..."
"Würden meine Einwände etwa berücksichtigt werden?"
"Nein, nicht wirklich", gab das Mädchen zu.
"Na dann..."
"Euridice!!! Maksimova!" wurden sie von einem doppelt lauten A





© University of Wales, Aberystwyth 2002-2009       Home  |  @ Kontakt  |  Zurück zum Seitenanfang
site by CHL