In dieser Ausgabe
et in pulverem reverteris
TranslatioMária Chilf: park
Dieses Bild war Teil der 2003 Ausstellung der MDSE im Metalllabor Bitterfeld: 'Belastete (W)orte, belastete Landschaften'
Dieses Bild war Teil der 2003 Ausstellung der MDSE im Metalllabor Bitterfeld: 'Belastete (W)orte, belastete Landschaften'
Aus dem Polnischen von Jadwiga und Jürgen Warmbrunn
eDer deutsche Unternehmer besuchte uns in der Baracke und sagte, daß jemand für die Verbrennung der Leichen gebraucht werde. Ich meldete mich, bekam ein Papier mit einem bischöflichen und einem weltlichen Stempel, eine Uniform, Asbesthandschuhe, eine Spezialbrille und eine Maske.
eNach der Verbrennung des ersten Exemplars stellte ich fest, daß das ein Beruf ist wie jeder andere auch. Man brachte mir Greise, Männer im besten Alter, schöne Frauen, Kinder. Nachdem sie die Trauerfeierlichkeiten hinter sich gebracht hatten, gaben die Familien die irdischen Überreste in meine Hände. Dabei betrachtete man mich nicht als einen gewöhnlichen Angestellten, als einen Funktionär der letzten Verwandlung, sondern als Abgesandten des Todes, seinen Verbündeten, Diener, Mitvernichter. Es gab auch alltägliche Verbrennungen, ohne Zeugen: dann blieb ich allein mit dem gleichgültigen Blick meines Kunden. Ich gebe zu, daß ich sie nicht mochte, diese offiziellen, rituellen, in einer beleuchteten Kabine, wie einem Aufzug, mit Fenster. Wenn nach der tosenden Arbeit des Feuers die silbernen Kolben das Werk vollenden mußten, damit die Asche in die kleine Dose passte, fühlte ich mich wie ein Henkersknecht. Danach wechselte ich die Handschuhe und brachte der Familie die warme Urne. Ein Beweis für die Wandelbarkeit der Weltgestalt, die Unbeständigkeit der Materie, die Nichtigkeit von allem unter der Sonne.
eDeine Oma haben die Deutschen in Auschwitz in Rauch aufgehen lassen, deshalb würdest du sicherlich nicht gern in Asche verwandelt werden. Jetzt will schon kein Deutscher mit dieser Arbeit mehr etwas zu tun haben. Die Deutschen werden von Polen, Griechen, Jugoslawen verbrannt. Bald werde ich hören, daß Juden die Deutschen durch den Kamin schicken. Trotz deiner Vorurteile empfehle ich dir die Leichenverbrennung jedoch wärmstens. Entscheide dich dafür, solange noch Zeit ist, solange du noch kühl über alle ihre Vorteile nachdenken kannst. Die kalt werdende Leiche ist eine Beleidigung der menschlichen Körperlichkeit, der menschlichen Geistigkeit. Man muß sich ihrer so schnell wie möglich entledigen, das Elend des Verwesens vom Glanz der Erinnerung trennen. Bevor du allein mit dem Sezierer bleibst. Bevor sich in deinem Bauch die Ratten vermehren.
eMeine Leichenbrennerei befand sich am Rande des großen Friedhofs, auf dessen anderer Seite eine Basilika stand. Zwischen dem Friedhof und der Basilika befand sich ein Feld, auf dem man seit Jahrhunderten Tote unterschiedlichen Ranges und unterschiedlicher Farbe in die Erde begraben hatte und sie seit kurzem auch in sie einsäte. In der Basilika sah ich zum ersten Mal von Nahem die winzigen Leichen großer Könige und bedeutender Heiliger. Ich studierte den Zustand der irdischen Überreste in den verglasten Sarkophagen. Es lagen hier Knochen, umhüllt mit Gewändern; die Knochen hielten sich, aber aus den Gewändern machte die Zeit schwarz werdende Lumpen. Die Mächtigen und Wichtigen dieser Welt lagen in Ornaten aus Spinnennetzen und lachten die Touristen mit übertriebener Ehrlichkeit an. Was die bedeckten Truhen betraf, so hegte ich den Verdacht, daß sich in ihnen nichts befand, und als der Bischof mir konservatorische Arbeiten an den Grabmälern auftrug, konnte ich das sogar mit eigenen Augen feststellen. So viele Kriege sind über diese Erde hinweggerollt; vielleicht ließ irgendein Sieger seiner Phantasie freien Lauf, gab seinen Leidenschaften Ausdruck und wollte seiner Verlobten den Schädel eines hiesigen Königssohns mitbringen? Was würdest du sagen, wenn ich dir ein mächtiges oder heiliges Schienbein mitbringen würde? Vielleicht ging in der Geschichte der Taktik der verbrannten Erde die Taktik der verwüsteten Reliquienschreine voraus?
eIch begann mich für große Begräbnisse zu interessieren. Große Beerdigungen waren wie große Schlachten, Krönungen, feierliche Amtseinführungen. Wie viele Geheimnisse barg das Begräbnis von Ramses dem Zweiten in der Pyramide, die für alle Zeiten ihre Tore vor dem ganzen Gefolge zuschlagen ließ! Das Begräbnis von Alexander dem Großen, der seinen Tod vortäuschte, um der Rache für einen Mord zu entgehen und in weiblicher Verkleidung inmitten der Menge der Trauernden hinter der Urne mit der Asche des geliebten Hundes einherging! Das Begräbnis von Papst Leo I. mit dem rituellen Brechen des Genicks seiner vier Sänftenträger, auf daß sie niemals jemanden anderen tragen würden! Das Begräbnis von Christus. Das Begräbnis von Mohammed. Karl der Große und Siegmund der Alte. Kennedy und Indira Gandhi. Die Asche der Propheten, die über Ozeane verstreut und in den Ganges geworfen wurde. Ich habe die einschlägige Literatur durchgeblättert, als hätte ich der erste diplomierte Leichenverbrenner in der Geschichte dieses Gewerbes werden wollen. Sogar unscheinbare Notizen in Zeitungen, wie etwa der "Wyborcza", wonach aus der Gnesener Kathedrale der wertvolle Sarkophag des Heiligen Adalbert gestohlen worden war, erregten sofort meine Aufmerksamkeit.
eEinmal bekam ich den Auftrag, den gerade verstorbenen Erzbischof zu verbrennen. Er wurde in vollem Ornat in meine Hände übergeben, nur den Stab behielten sie, um ihn später am Gewölbe der Krypta aufhängen zu können. Nachdem alles vorbei war, paßte die ganze Majestät in ein Glas. Zur Erinnerung habe ich einen Knopf von der reichen Bekleidung des Hierarchen aufbewahrt, auf dem ein Satz eingeritzt, der mit der Mahnung endet: et in pulverem reverteris. Nach der Entfernung der steinernen Platte und dem Einlegen meines Werkes in eine dunkle Vertiefung wurden Gebete gemurmelt und der Stein konnte an seinen Platz zurückkehren. Dieser abgegrenzte Raum ist für alle verzaubert, ihre Intelligenz endet, wenn sie in Gedanken diese Grenze überschreiten. Für mich ist es ein Teil meiner Werkstatt.
eDu schaust so, als wäre ich degeneriert. Als würdest du mich nicht erkennen. Du hörst mir zu, als wäre nicht ich es, der spricht. Du hast gedacht, daß ich Gelehrter oder Schriftsteller werde. Und ich wohne mit Fremden und bringe in Ordnung, was der Krieg nicht aufgegessen hat. Ich belege ein getrenntes Zimmer, sie drängen sich in der Baracke, die Ausgestossenen einer Erde, die in Milch und Honig schwimmt. Ich habe Arbeit, sie lassen sich zu Gelegenheitsjobs anheuern. Alle mit falschen Papieren oder ganz ohne Papiere. Alkoholiker, Verrückte, notorische Onanisten, Junkies in Trance, bescheuerte Visionäre. Alle glauben, daß sie mit der Zeit schon das Geld für ein Eckchen in ihrem Land finden, wo sie das Leben vollenden werden, und im Alter werden sie sich, wie ich es ihnen empfehle, um eine angemessene Einäscherung bemühen. Je mehr ich sie hasse, umso mehr liebe ich sie. So oft ich etwas in ihrem Namen zu erledigen habe, gebrauche ich die Formel: wir von der Baracke.
eUnd jetzt erzähle ich dir, wie ich zum Totengräber der Könige und Heiligen geworden bin. Jemand überredete mich dazu, der seit langem in mir saß: Robin Hood. Robin Hood und Antigone für die Armen.
eEs fing an mit dem Tod des alten Kämpfers, den wir Professor nannten. Der Professor wußte nicht, wie er heißt, woher er kommt, wo sein Haus ist, wo seine Papiere. Er erinnerte sich nur an seine Heldentaten im Krieg. In die Armee eingezogen, schlug er die Deutschen und blieb, nachdem er sie geschlagen hatte, als ihr Diener bei ihnen. Wir quatschten viele Nächte durch und der Professor erzählte mir jedes Mal eine andere Fassung seines Lebenslaufs. Plötzlich, aus heiterem Himmel, fragte er mich, ob ich das Feld schon von den Minen gesäubert habe. Als er starb, wickelten die Jungs aus der Baracke ihn in einen alten Teppich und trugen ihn wie in einem schlechten Film in den Wald.
eWenig später starb die Mutter eines Kollegen aus der Baracke. Ho stammte aus Vietnam und war als Gartenzwerg verkleidet über die polnische Grenze gekommen. Seine Mutter Hi gab sich vor den Zollbeamten als ein anderer Gartenzwerg aus. Sie kannten ein paar deutsche Worte und erzählten mit ihrer Hilfe von Affen, von Elefanten und von dem Baum, der in ihren Breiten einmal im Jahr mit menschlicher Stimme spricht. Hi wurde am Dienstag krank und am Freitag wanderte ihre Seele in diesen Baum am Rande Hanois, um einmal im Jahr mit ihrem schwachen Stimmchen vorzutragen. Es war unmöglich, einen Arzt zu rufen, weil der Arzt die Polizei gerufen hätte und die wiederum hätte uns zu sich gerufen. Also legte man die Mama in den Karton eines Fernsehers der Marke Sony und begrub sie am Zaun. Ich konnte mir diese Stelle nicht anschauen. Es dauerte nicht lange und von neuem fing man an, dort wieder Bier zu trinken und Zigaretten auszudrücken.
eEin Mädchen aus Rumänien brachte die Waage aus dem Gleichgewicht. Heute kann ich es dir gestehen: ich habe eine Schwäche für Dunkelhäutige. Und obwohl sie blonde Haare hatte, so wie du, nannte ich sie Schwarzhaar. Eines Morgens wachte sie mit Fieber auf, mit eingefallenen Augen. Sie brauchte eine Kur, hatte aber keine Chance, weder in Rumänien noch hier. So als hätte jemand an der Ostfront eine Neurose heilen wollen. Ungeheuer wie die englische Königin können Dutzende goldener Nachttöpfe haben, mein Schwarzhaar konnte hingegen mit nichts rechnen, außer mit Antibiotika, die ich ihr regelmäßig von einer mir bekannten polnischen Nonne mitbrachte. Wohin mit dem Mädchen? - dachten wir wieder. An den Zaun oder in den Wald?
eZwei Tage lang dachte ich, daß auch ich an die Reihe gekommen sei. Ich träumte, daß ich etwas erreiche, was noch keinem Leichenverbrenner gelungen ist, etwas, wofür ich posthum mit dem Ladislav-Fuchs-Preis ausgezeichnet werde: ich verbrenne mich selbst. Ich konstruiere eine Maschine, die mich ohne jegliche Hilfe in eine goldene Vertiefung einführt. Ich wachte auf und spürte, daß etwas in mich eingetreten war, das mich über die Ufer treten ließ und sich wie mit einer warmen Welle in meine Innereien ergoß.
eNach der Arbeitszeit verwandelte ich Schwarzhaar fachmännisch in eine Handvoll Asche. Die Asche schüttete ich in eine silberne Urne, aus der ich vorher einen bestimmten reichen Herrn aus- und in einen Schuhkarton hineingeschüttet hatte. Die Urne stellte ich in der Nacht in die schönste Gruft auf dem Friedhof, die dem Fürsten von Thurn und Taxis gehörte.
eIch gehe in eine Gruft, eine Gruft wie eine Höhle. In der Ecke liegt ein kleiner Fürst. Ich lege mich neben ihn mit der Urne auf der Brust und erkläre: die Erde ist klein, es gibt viele Menschen und jeder muß sterben. Und du wolltest allein in einem solchen Gemach regieren. Das ist nicht schön, die Scham würde dir beim Jüngsten Gericht das Gesicht brennen lassen. Und außerdem liegst du hier schon zweihundert Jahre so, sicher langweilst du dich. Ich habe dir jemanden sehr schönen mitgebracht. Sie ist schöner als deine Gräfinnen aus dem Palast. Ich überlasse dir mein Schwarzhaar, du wirst an ihr nette Gesellschaft haben. Irgendwann werdet ihr beim Tönen der Engelsfanfaren wach werden und euch einander verpflichtet fühlen. Denn so ein gemeinsames Liegen bringt die Menschen einander näher. Bis zum Ende der Welt werdet ihr so liegen, Arm in Arm, Asche in Asche. Sagen wir die nächsten zweihundert Jahre, denn mehr gebe ich der Welt nicht. Und ins Paradies trittst du mit einer dunkelhaarigen Schönheit vom Schwarzen Meer. Zweihundert Jahre nach dem Tod, du Fürst, lacht dir das Glück!
eIn der Baracke fragten sie mich, was ich mit Schwarzhaar gemacht hätte. Ich sagte, daß sie eine würdige Gruft in der Kapelle hat. Und wer hat dafür bezahlt? Ein bestimmter gastfreundlicher Fürst. Und das Begräbnis, wann war das Begräbnis? Letzte Nacht. Und der Priester, war ein Priester dabei oder ein Pope? Er war dabei. Ich war dabei.
eDie Idee, eine eigene Orangerie anzulegen, verdanke ich einem reichen Herrn. Die Schuhschachtel, die ich unter dem Bett aufbewahrte, ließ mir nämlich keine Ruhe. Ich stellte eine prachtvolle Yuccapalme auf das Fensterbrett in meinem Zimmer, und in den Blumentopf schüttelte ich den Inhalt der Schachtel, zusammen mit einer Kugel von der Größe eines Fischauges, zu der seine Goldringe zusammengeschmolzen waren. Die Erde drückte ich sorgfältig flach und an einen der Zweige hängte ich ein Täfelchen mit dem Vor- und Nachnamen.
eNach einer gewissen Zeit hatte ich in meiner Orangerie unkonventionell beschriftet: eine Yuccapalme, einen Philodendron, eine Agave und einen Bambus.
eIm Herbst kamen zwei Zwillingsbrüder aus Nordkorea. Einer von ihnen brüstete sich damit, daß er fünf Minuten älter sei als der andere. Sie schlugen sich um ein Mädchen aus Albanien und der um fünf Minuten ältere rammte dem um fünf Minuten jüngeren ein Messer zwischen die Rippen. Niemand kam auf die Idee, zur Polizei zu gehen, denn die Brüder hatten zu zweit nur einen Pass, dessen sie sich gemeinsam bedienten, indem sie den Effekt optischer Täuschung nutzten. Das Gerechtigkeitstribunal in der Baracke verurteilte den um fünf Minuten älteren Zwillingsbruder zur Verbannung. Den jüngeren habe ich im Rahmen meiner Zeit für persönliche Verrichtungen verbrannt. Zwei Tage lang machte ich mir Gedanken, was ich mit diesem in eine Albanerin verliebten Aschenhäufchen tun sollte. Und schon am Abend des zweiten Tages legte sich die Fürstin Klara Rubbis, eine Preußin, verwandt mit den hiesigen Herrschern, für die die bayerische Gesellschaft sicherlich kein Höhepunkt ihrer posthumen Wünsche gewesen war, in den Wurzeln meiner Agave zur Ruhe. Der Koreaner wiederum landete nicht in dem Sony-Fernseherkarton - weder im Wald, noch am Zaun. In einem würdigen Pokal fuhr er in eine Nische der Kapellenmauer ein, die ihm die adelig Geborene großmütigerweise abgetreten hatte. Möchtest du die Mienen der Engel des Herrn am Jüngsten Tag sehen, wenn aus den mächtigen und wichtigen Gräbern die hochwohl Geborenen von den Toten aufzuerstehen beginnen und aus manchen meine armen Schlucker herauskommen? Ich bin mir sicher, daß der Herrgott Tränen lachen wird, wenn er sieht, wie ein Kardinal sich langsam aus meinem Piwonientopf herausarbeitet.
eEinen solchen Schwarzarbeiter in die Basilika hineinzutragen war kein Problem. Er paßte vollständig in eine der Zuckertüten, die ich unter das Hemd meiner Arbeitsuniform steckte. Schwieriger war es mit den Steintafeln: Stemmeisen, Meißel und Schraubenzieher mußten in Bewegung gesetzt werden. Die Kirchendiener bewunderten meinen Arbeitseifer. Manchmal waren adelige Schädelwölbungen in Reichweite. Manchmal wiederum war es notwendig, in eine Gruft zu gehen. Mit wie vielen Mächtigen habe ich geschwatzt! Wie viele Heilige habe ich berührt! Wie viele gekrönte Köpfe haben sich durch meine Berührung in Staub aufgelöst! Wenn es mir um eine bestimmte Majestät für meine Orangerie ging, tauschte ich die Majestät gegen einen Schwarzarbeiter aus. Wenn nicht, ließ ich die Majestät dem armen Schlucker zur ewigen Begleitung.
eNach einer gewissen Zeit begann sich das ganze Ungeziefer und die Insekten der Republik des Honigs, der Milch und des Weizenbiers an mich zu heften. Alle, denen jemand illegal gestorben war. Manchmal bat mich die Familie des Verstorbenen darum, ihnen später das geheime Grab zu zeigen. Sie machten sich dann auf ins Hochamt, das von Priestern mit hohen Mützen und mit den Hirtenstäben des Heiligen Nikolaus abgehalten wurde. Und ich flüsterte ihnen ins Ohr: dein Bruder liegt dort, dort, wo - wie es allen scheint - der Heilige Vespasian liegt. Nach der Messe entzündete die Familie eine Kerze unter dem prunkvollen Sarkophag. Manchmal wurde "Der liebe Jesus und unser Herr" in tadschikischer Version abgesungen oder abgetanzt. Die Kirchendiener sahen mit Verwunderung auf diese farbigen Ausländer, die eine besondere Ehrerbietung für irgendeine historische Gestalt zeigten
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