In dieser Ausgabe
Sigurdur Pálsson
Sigurdur PálssonSigurdur Pálsson
Sigurdur Pálsson, bekannt als Dichter, Romancier, Dramatiker und Übersetzer, wurde 1948 im nordisländischen Skinnastadur geboren. Er arbeitete als Dozent (an der Universität Island und der Nationalen Akademie für darstellende Künste) sowie als Filmproduzent. Seine Gedichte wurden in zehn Sprachen übersetzt. Zehn seiner Theaterstücke wurden zwischen 1975 und 2004 aufgeführt, unlängst ein vielgepriesenes Stück über das Leben von Edith Piaf. Er ist zudem der Autor von drei gefeierten Romanen: Parísarhjól (Das große Rad von Paris, 1998), Blár Thríhyrningur (Blaues Dreieck, 2000) und Naeturstadur (Nachtunterkunft, 2002). Der erste Band seiner Memoiren, Minnisbók (Buch der Erinnerung) wurde 2007 veröffentlicht. Er ist der Produzent der preisgekrönten Filme Á hjara veraldar (Ende des Regenbogens) und Svo á jördu sem á himni (Wie im Himmel) von Kristín Jóhannesdóttir, und führte bei drei Fernsehfilmen und diversen Theaterstücken Regie. Neben zwei Theaterstücken von Arthur Miller übersetzte er 22 Werke aus dem Französischen ins Isländische (Texte von Camus, Genet, Adamov, Arrabal, Ghelderode, Feydeau, Bailly, Carrère, Queffélec, Prévert, Éluard, Augé, Deforges, Châtelet, Vinaver, Anne, Kvaran, Schmitt und Cordelier). Pálsson wurde im heimischen Island mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, als letztes mit dem Isländischen Literaturpreis 2007 für Minnisbók. 1990 wurde er zudem vom französischen Kulturminister Jack Lang zum Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres ernannt. Im Jahr 2007 ernannte ihn der französische Präsident zum Chevalier de l'Ordre National du Mérite.
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