Antònia Vicens

39º à l'ombra: Auszug
Vicensantonia1
39º à l'ombra Antònia Vicens
Editorial Moll, Majorque, 1990.

39 Grad im Schatten Antònia Vicens
2001 Elfenbein Verlag, Heidelberg
Aus dem Katalanischen von Jenny-Petra Farian.

Es war jeden Morgen dasselbe. Ich wachte gerade noch rechtzeitig auf, doch Eile half nichts. Zuerst öffnete ich ein Auge, dann streckte ich träge und behaglich einen Fuß aus, als hätte sich ein Nerv am Bettrahmen festgeklemmt. Danach musste ich mich hastig fertig machen. Wenn ich mich schminkte und später noch einmal in den Spiegel sah, war jedesmal ein Auge dunkler als das andere. Eigentlich wollte ich aussehen wie ein Mädchen aus einer Illustrierten, und jeden Abend beim Schlafengehen nahm ich mir vor, am nächsten Tag eine Stunde früher aufzustehen, um mich sorgfältig zurechtmachen zu können. Es war aussichtslos. Und auf dem Weg hielt ich mich noch damit auf, die Berge zu betrachten, die weit in der Ferne die Landschaft begrenzten.

Das Souvenirgeschäft, in dem ich arbeitete, befand sich gegenüber dem Hotel EI Galió und neben dem Café Ca n'Andreu. Wenn ich gegen halb zehn Uhr morgens dort ankam, stand Andreu für gewöhnlich in der Tür und wickelte sich die Streifen des Plastikvorhangs um die Finger. Oft sagte ich zu ihm: »Hast du die Berge heute gesehen? Was für Farbtöne!«

Andreu interessierte sich weder für Berge noch für Farben. Ein Teller mit gebratenem Hähnchen und eine dralle Touristin waren eher nach seinem Geschmack. Er beschränkte seine Zeitungslektüre auf die Sportseite, und im Radio hörte er nur laute Musik. Trotzdem fühlte ich mich ein bisschen von ihm angezogen, ich weiß nicht genau, warum. Er war groß und stämmig wie eine Festung und braun gebrannt wie die Erde. Vielleicht verspürte ich deswegen manchmal den Drang, in seinen behaarten Armen Zuflucht zu suchen und ihm irgendwelche Dinge zu erzählen. Aber, ach!, er hätte nichts verstanden. Er war ein Taugenichts.
Eigentlich gefiel mir meine Arbeit als Verkäuferin. Ich war alleine, und keiner machte mir Vorschriften. Außerdem war es unterhaltsam, so viele fremde Leute vorbeigehen zu sehen und sich ihre Geschichte auszumalen. Da ich frische Getränke und Eis verkaufte, erhielt ich oft Besuch von den Zimmermädchen aus dem Galió, die atemlos vor Erschöpfung und Hitze in den Laden kamen, um eine Erfrischung zu sich zu nehmen und die Ablenkung für einen kurzen Plausch zu nutzen. Die meisten von ihnen waren allein stehend und von auswärts, etwas einfache, fleißige, anständige Mädchen. Nachts tanzten sie mehr, als dass sie schliefen, und sonntags in der Kirche belebten sie die Psalmgesänge mit ihren etwas unsauberen und nicht ganz treffsicheren Stimmen.

Im Café nebenan gingen eine Menge Herren ein und aus. Sie schienen Vertrauen zu mir zu haben und erzählten aus ihrem Leben. Manchmal sprachen sie über Politik, wurden puterrot vor Aufregung und schlugen mit den Fäusten auf den Tisch. Ich hörte ihnen nicht zu und war mit meinen Gedanken woanders. Aber dann wieder erinnerten sie sich an ihre Jugend, erzählten von ihren Frauen, von ihren Kindern, und während ich auf dem Gehsteig bald einen Hut drapierte, bald eine Flasche Sonnenöl verkaufte, schimmerte aus ihren Erzählungen eine Welt durch, die glücklicher und gleichzeitig erschütternder war als die, die ich selbst hinter mir gelassen hatte.

Denn meine Eltern waren gestorben, als ich noch in den Windeln lag, und ich war bei Verwandten aufgewachsen, die es gut mit mir meinten, und meine Cousine und ich liebten uns wie Schwestern. Dennoch spürte ich in letzter Zeit ein fast irrsinniges Bedürfnis, etwas Neues zu suchen. Weit fortzugehen. Frei zu sein, vor allem von mir selbst. Und ich glaubte dies zu erreichen, indem ich die Umgebung wechseln würde. Aber ich konnte weder abschalten, noch mich amüsieren, und dazu war ich ein eher verschlossenes Mädchen.

Und dann dieser Andreu, der vergeblich versuchte mir zu sagen, ich sei sexy und derlei Dinge mehr. Er versuchte mich in die Seite zu kneifen, er starrte mich an, doch alles, was er erreichte, war, dass ich rot wurde wie eine Tomate, und dann nannte er mich ein Dummchen. Schon in meiner Kindheit war ich schüchtern und unzufrieden gewesen. Ich fing früh an, die Dinge genau ergründen zu wollen. Wenn wir aus der Mädchenschule kamen hieß uns die Tante neben sich setzen, Maria und mich, um uns zu zeigen, wie man die Schnitte für die Herrenkleider aufzeichnete, die sie nähte. Sie sagte dann zu uns:
»Fleiß ist die größte Tugend, die ein Mädchen erreichen kann. In eurem Alter hatte ich schon Schwielen an den Händen vom Umgraben der Erde. Wenn ein Mann heiraten will, sucht er sich ein fleißiges Mädchen. Wenn es ihm ums Vergnügen geht, ist es ihm natürlich egal, ob sie dämlich ist. Los, setzt euch hin! Hier sind Nadeln, dort der Faden, in der Schublade der Nähmaschine findet ihr Fingerhüte. Auf geht's, und ich erzähle euch eine Geschichte Es war einmal ein junger Mann und ein Mädchen, die sich liebten und sich heimlich trafen, und eines Tages setzte sie ihren guten Namen aufs Spiel, um mit ihm zu fliehen, und sie heirateten. Binnen kurzem bekamen sie ein kleines Mädchen. Aber eines Tages erfuhr sie, dass er als Junggeselle eine Geliebte gehabt hatte, und in ihr brach die Eifersucht los wie ein reißender Strom. Nein, nein, ihr Mädchen, Glück gibt es nicht. Aber trotz allem müssen sich die Mädchen, wenn sie groß sind, einen Mann suchen und heiraten. Das ist das Gesetz des Lebens.«
»Also ich werde nicht heiraten, Mutter.«
»Nein? Und was willst du tun, so ganz alleine? Man sagt ja nicht umsonst: Allein ist man immer der Dumme. Sag, was würdest du tun?«
Maria senkte den Blick. Sie antwortete nicht.
»Es gibt immer wieder Augenblicke des Glücks. Oh ja! Es gibt Momente der Freude, die mehr wiegen als ganze Jahre voller Not.«
»Und was sind das für Momente, Tante?«
»Bevor du nicht groß bist, kannst du das nicht wissen. Und bevor du nicht heiratest, kannst du es nicht erleben.«
»Und warum, Tante?«
»Los, vorwärts, könnt ihr eure Finger nicht schneller bewegen? Es gibt nichts Besseres als die Arbeit.«
»Aber unsere Lehrerin sagt, dass wir nur spielen und lernen sollen.«
»Arbeit, Arbeit ...«

Andere Male, wenn Maria und ich zu lebhaft wurden, verlor sie die Nerven und begann uns anzuschreien:
»Schluss mit Tanzen und Singen! Auf dem Platz ist ein Fest? So? Nicht für euch. Nein, denn der Onkel (immer sagte sie der Onkel, wenn sie mit uns beiden sprach) sitzt im Gefängnis, und das alles, damit ihr beiden neue Schuhe tragen könnt, neue Kleider, und Stoffpüppchen kaufen. Nichts! Es gibt kein Fest!«
Dann verzogen Maria und ich uns zitternd in einen Winkel des Zimmers und wagten nicht, den Mund aufzumachen.

Manchmal nahmen wir Reißaus, um draußen eine Runde zu drehen, aber dennoch trauten wir uns nicht, einfach herumzutollen oder zu lachen, und kehrten mucksmäuschenstill zusammen nach Hause zurück, den Trubel hinter uns lassend, während die anderen Mädchen in unserem Alter spielten und lachten und die Jungen neckten.
Eines Tages, als wir beim Nähen waren und die Tante mit ihrer Geschichte fortfuhr, (»... und das arme frisch verheiratete Mädchen forderte von ihrem Mann eine Erklärung wegen seines früheren Lebens, und da begannen die Auseinandersetzungen. Sie warf ihm vor, dass sie ihre Ehre für die Liebe zu ihm aufs Spiel gesetzt hatte. Er sagte zu ihr, sie hätte eben nicht so einfältig sein sollen. Es kam so weit, dass sie nicht mehr zusammen zu Mittag aßen und sich überhaupt nicht mehr beachteten. Und beide lebten in einer Höllenqual, denn sie liebten sich, aber sie blieben dickköpfig und bockig ...«), erhielten wir ein Telegramm, in dem stand, dass der Onkel das Gefängnis verlassen hatte. Maria und ich maßen der Nachricht keine große Bedeutung bei, doch die Tante streckte sich, als hätte sie plötzlich einen Stromschlag bekommen, starr und zitternd wie eine Folie aus Metall. Maria und ich stützten sie, damit sie nicht vom Stuhl fiel, doch sie wurde immer schwerer, und langsam konnten wir sie loslassen.
»Mein Vater ist wieder frei!«
»Der Onkel ist wieder frei!«
Wir fingen endlich doch an herumzuhüpfen und zu lachen. Und nach ein paar Tagen tauchte der Onkel auf, groß und ausgezehrt.

Meines Wissens hatte er etwa drei Jahre wegen Schmuggelgeschichten in England im Gefängnis gesessen. Als er kam, lächelte er etwas gequält und erweckte den Eindruck, getrocknete Bohnen in den Höhlen seiner kleinen, tief liegenden Augen hängen zu haben, die wie zwei Schlitze aussahen. Die Tante weinte wie ein kleines Mädchen, das man geschlagen hatte. Nachdem der Onkel sie umarmt hatte, zog er ein seidenes Taschentuch heraus, das er ihr mitgebracht hatte, mit Pferdeköpfen darauf, und für Maria und mich je einen Männerarmreif mit silberfarbigen Kettengliedern und Anhängern in Form von kleinen Fischchen und Töpfchen. Maria und ich rannten sofort nach draußen, um den Nachbarsmädchen die Armreife zu zeigen, und riefen aufgeregt.
»Mein Vater ist gekommen!«
»Der Onkel ist zurück!«.
Und als wir nach Hause zurückkehrten, saß die Tante neben dem Onkel und zeigte auf ihn, und ich konnte nicht erkennen, ob es eine Art Lächeln war, das sein Gesicht erhellte, oder ob der Schmerz es im Laufe der Zeit dort als ein Zeichen eingegraben hatte.
»Er ist fortgegangen, damit ihr in die Mädchenschule gehen könnt und keine geflickten Strümpfe tragen müsst.«
Maria brach in ein erschütterndes Weinen aus und ließ sich durch nichts trösten. Als sie sich endlich aus den vielen beschwichtigenden Umarmungen lösen konnte, lief sie auf ihr Zimmer. Ich blieb noch eine Weile sprachlos stehen. Die Tante erklärte dem Onkel:
»Man darf gar nicht darauf achten. Das Mädchen wird zur Frau, und klar, da gehen die Nerven schnell mit ihr durch...«
Ich war etwas verlegen, spielte die Ahnungslose und zog mich ebenfalls aufs Zimmer zurück. Maria saß auf dem Teppich und schluchzte noch immer. Ihre blauen Augen blitzten wütend.
»Ständig wird uns vorgehalten, dass er wegen uns weggegangen ist! Es ist mir vollkommen schnuppe, ob meine Strümpfe geflickt sind oder nicht!«
Ich streckte mich auf dem Bett aus und überlegte, wie mein Vater wohl war, ob er vielleicht auch weggegangen war, damit ich keine geflickten Strümpfe tragen musste, und ob ihn dann das Unglück ereilt hatte, oder ob es anders gewesen war. Einmal beim Zeichnen der Schnittmuster erzählte uns die Tante, dass es eine Zeit gegeben hatte, in der man einen Mann für nichts und wieder nichts getötet hatte, und ich begann zu begreifen, dass sie meinen Vater wahrscheinlich in jener Zeit umgebracht hatten, in der man für nichts und wieder nichts Menschen tötete.
»Lieben, lieben...«
»Was willst du sagen, Maria?«
Doch Maria antwortete nicht.

Trotzdem waren die folgenden Tage sehr glücklich. Maria und ich taten, was uns in den Sinn kam und gingen, wohin wir wollten, doch nach Tanzen und Lachen war uns nicht.
Da der Onkel gekommen war, machte die Tante gutes Essen und frisierte sich sorgfältig. Sie wirkte lebhaft und quirlig. Auf der Straße sagte sie zu jedem, der ihr begegnete.
»Weißt du schon, dass mein Toni wieder da ist?«
Der Onkel erzählte uns von der Königin Elisabeth und von englischen Schauspielerinnen, die er aus Zeitschriften kannte. Er sprach auch über seine Zellennachbarn. Er sagte, dass da einer war, der getötet und geraubt hatte und jetzt Liedchen schrieb. Ein anderer träumte jeden Abend laut von seinem Prozess und rief, er sei unschuldig. Da war auch einer, der immer mit gesenktem Kopf umherging und schwieg, und Gerüchten zufolge war er Pfarrer, doch niemand wusste, welch verheerendes Verbrechen er begangen hatte. Und unendlich viele lebenslänglich Verurteilte, die mit der Zeit alle dieselben Gesichter bekamen und vor lauter Bosheit blöde geworden waren. Eines Tages hielt er uns eine Art Rede, der Onkel, die für ihn von großer Wichtigkeit sein musste, denn er ließ uns mit gefalteten Händen Platz nehmen, während er sich auf die Stuhllehne stützte:
»Ihr seid schon groß, und ich weiß, dass es Jungen gibt, die hinter euch her sind. Das ist weder schlecht noch gut. Worauf es ankommt ist, dass ihr anständig seid. Wenn ihr anständig seid, werde ich alles tun, was ich kann, damit es euch gut geht und es euch an nichts fehlt. Seid ihr es nicht, gebe ich unser Häuschen hier irgendeinem Nachbarn, wenn ich sterbe. Und noch etwas: Wenn ich alt werde, hätte ich gerne, dass ihr mich achtet und gut für mich sorgt. Es gibt nichts Hässlicheres, als für die Alten nicht gut zu sorgen. Ihr könnt jetzt gehen, wenn ihr wollt.«
Maria und ich erhoben uns. Hinter uns stand die Tante, einen Hauch von Stolz in der Bewegung ihrer fleischigen, bläulichen Lippen. Sie schien sich dort hingestellt zu haben, um sich irgendetwas von größter Bedeutung anzuhören.
Doch nach zwei Wochen war alles anders geworden. Die Tante war blass, und von Zeit zu Zeit lehnte sie sich an die Wand und seufzte. Maria und ich überraschten sie, als sie ausrief:
»Der da gekommen ist, ist nicht mein Toni!«
Eines Abends gingen Maria und ich hinaus, um einen Spaziergang zu machen. Der Wind war so stark, dass selbst die Sterne sich im teerfarbenen Himmel hin und her zu bewegen schienen. Aus den Häusern drang Musik und der Geruch von Essen. Maria hielt ihren Rock fest, ich ließ ihn fliegen.
»Kehr um«, sagte sie zu mir.
»Und du?«
»Kehr um.«
»Warum?«
»Geh, sage ich!«
Ich blieb stehen. Sie ging weiter. Ich wollte aber nicht umkehren und folgte ihr langsam. Plötzlich drehte sie sich um und sah mich. Aber sie war nicht wütend auf mich, und schweigend kehrten wir nach Hause zurück. Dem Anschein nach war das Leben für uns wie vorher. Der Onkel arbeitete im Hafen bei den Booten, und die Tante brachte uns das Nähen bei:
»Es war einmal ... also jene armen beiden Verliebten hatten geheiratet, und sie hatten kein Geld, viele Schulden und aßen wässrige Suppe. Er begann eine Arbeit, die sich gut anließ, aber er kümmerte sich nicht besonders um seine Frau, sondern hob das Geld für seine Geliebte auf. Das arme Mädchen litt unsäglich. Sie wusste es nicht mit Sicherheit, aber sie hatte einen Verdacht. Es gibt keine schlimmere Qual, als unter einem Verdacht zu leiden. Nun gut ... Könnt ihr nicht schneller arbeiten, Donnerwetter! Aus der Arbeit zieht man den Nutzen! Wollt ihr Schneiderinnen werden, wenn ihr groß seid?«
»Mir würde etwas anderes besser gefallen, Tante.«
»Was denn?«
»Ich weiß es nicht.«
»Und du, Maria?«
»Nichts.«
»Was ist denn aus diesem Mädchen geworden, Tante?«
»Ach, es ist nie mehr glücklich geworden. Die Männer lieben selten richtig. Sie sind blind und schauen nur auf den Boden, wie die Rinder. Ein Mädchen kann sich ihm in Tränen aufgelöst zu Füßen werfen, und je nach Laune wird es noch getreten und beschimpft. Die Männer danken einem nichts. Jenem armen Mädchen blieb nichts anderes übrig, als ihre einzige Hoffnung auf das Kind zu setzen, das sie zur Welt gebracht hatte.«
»Ich werde nicht heiraten.«
»Doch, du musst heiraten, und zwar jung. Alle beide müsst ihr jung heiraten. Wenn ein Mädchen nicht jung heiratet, wird es ihm später schwer fallen. Und wir Frauen sind zum Heiraten und zum Leiden geboren.«

»He, komm, schau nicht den Jungen hinterher, du sollst doch nicht heiraten. Gut, oder vielleicht doch. Aber besser heiratest du nicht.«
Das sagte Maria ein paar Mal zu mir, als wir aus der Mädchenschule kamen und sich die Jungen an unsere Fersen hefteten. Ich verstand nichts und wurde langsam wirr im Kopf'

Manchmal ließen wir abends das Licht an und unterhielten uns im Bett.
»Mein Vater ist nicht mein Vater.«
Maria öffnete die Augen weit, kaute auf einem Fingernagel und fuhr fort:
»Verstehst du? Neulich hatte meine Mutter einen Nervenzusammenbruch. Mein Vater war betrunken aus dem Ort zurückgekommen.«
»Ich will später trotzdem einmal heiraten.«
»Willst du dich unglücklich machen? Einen dicken Bauch bekommen und Kinder kriegen, die auch unglücklich sein werden? Los, schlaf ein, ich muss schreiben.«
Ich steckte den Kopf unters Kissen, ein Auge geschlossen, das andere geöffnet, und sah nur den Schimmer des durchscheinenden Lichts, Vorstellungen vom Leben, die sich verflüchtigten, bevor ich sie formulieren konnte, und die mich bedrückten. Währenddessen holte Maria ein Heft unter der Matratze hervor und schrieb.






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