Igor Isakovski
Igor Isakovski
Igor
Isakovski wurde 1970 im mazedonischen Skopje geboren. Er studierte
Allgemeine und Vergleichende Literatur an der Universität Kiril
i Metodij
in Skopje und Gender and Culture Studies an der Zentral-Europäischen
Universität in Budapest. Er
ist Doktorand im Fach Allgemeine und Vergleichende
Literaturwissenschaft an der Universität in Skopje. Isakovski
arbeitete außerdem als Prosaist, Lyriker, Herausgeber, Übersetzer sowie als
TV- und Radiomoderator bei verschiedenen mazedonischen Sendern. Darüber hinaus
ist er der Gründer und Leiter der Kultureinrichtung und Literaturzeitschrift Blesok
[Glanz],
für die er das gleichnamige Online-Magazin gestaltet und betreut. In
seiner Funktion als Redakteur arbeitet er auch in der Zeitschrift der
unabhängigen mazedonischen Schriftsteller „Naše pismo“ (Unsere
Schrift). Er übersetzte zahlreiche literarische Werke aus dem
Englischen, Serbischen, Kroatischen, Bosnischen und Slowenischen. Er lebt
und arbeitet in Skopje.
Seine
Texte wurden bisher in den USA, Niederlanden, Slowenien, Serbien,
Monte Negro, Kroatien, Australien, Bulgarien, Ungarn, in der
Slowakei, Israel, Groß Britannien und Polen veröffentlicht.
Zu
seinen bekanntesten Veröffentlichungen zählen: Писма
(Briefe,
Roman, 1991), Црно
сонце (Schwarze
Sonne, Lyrik, 1992), Експлозии,
трудна месечина, ерупции… (Explosionen,
schwangere Luna, Eruptionen..., Erzählungen, 1993), Вулкан
– Земја (Vulkan
– Erde, Lyrik, 1995), Песочен
часовник (Sanduhr,
Erzählungen, 2002), Длабоко
во дупката (Tief
im Loch, Lyrik, 2004), Пливање
во прашина (Schwimmen
im Staub,
Roman, 2005/10), Blues
говорница II (Blues
Sprechkabine II, 2006) Sammlung kurzer Texte, Стажирајќи
за светец (Im
Freiwilligendienst als Heiliger,
Lyrik, 2008), Ноќта
е најтемна пред разденување (Die
Nacht ist am dunkelsten vor der Dämmerung, Lyrik, 2009);
Als
Herausgeber veröffentlichte Isakovski die Anthologien: Ernest.01
(Erzählungen und Kurzgeschichten), Morpheus.01 (Lyrik), Morpheus.02
(Lyrik);
Als
Übersetzer übertrug er die Werke folgender Autoren ins Mazedonische:
Aleš Debeljak, Ludwig Giesz, Maria Todorova, Dušan Gojkov, Claude
Freeman III, Robert Mlinarec, Josip Osti, Ronny Someck, M.T.C.
Cronin, Goran Gluvić, Thomas Shapcott, Jack Galmitz, Gerrit Bussink,
Hans van de Waaresnburg und Tom Petsinis.
Für
den Roman Пливање
во прашина
(Schwimmen im Staub)
gewann Isakovski 2005 den Preis „Prosa Meister“. Für die
graphisch-visuelle Buchgestaltung gewann er 2007 den gleichnamigen
Preis der Foundation Open Society Institute - Macedonia (FOSIM) für
das Buch Blues
говорница II (Blues Sprechkabine II). 2010 wurde er mit
dem Preis des 4. Poesie- und Buchfestivals in Belgrad für Die
Nacht ist am dunkelsten vor der Dämmerung geehrt.



