Nikola Madzirov
Alexander Sitzmann
Alexander Sitzmann wurde 1974 in
Stuttgart geboren. Er studierte einige Semester Verfahrenstechnik in
Stuttgart und Medizinische Informatik in Heidelberg und Heilbronn,
bevor er 1996 nach Wien übersiedelte, zunächst für ein Studium der
Geophysik und Meteorologie, später für Skandinavistik und Slawistik
(Fächerkombination mit Schwerpunkt Bulgaristik und
historisch-vergleichende slawistische Sprachwissenschaft).
Seit 1999 arbeitet Sitzmann freiberuflich als
literarischer Übersetzer aus dem Bulgarischen, Mazedonischen und den
skandinavischen Sprachen.
Er promovierte an der Universität Wien
zum Thema „Historische Dialektologie des Slavischen des östlichen
Balkanraumes bis zum Beginn der Türkenzeit“, arbeitete seit 2003
als Dozent für altgermanische Namenkunde und doziert seit 2005
regelmäßig in den Fachbereichen Skandinavistik und
Slawistik an der Universität Wien. Er erhielt zahlreiche Stipendien,
Preise und Auszeichnungen, jüngst zum zweiten Mal die
Übersetzerprämie des österreichischen Bundesministeriums für
Unterricht, Kunst und Kultur.
Neben seinen wissenschaftlichen
Veröffentlichungen, vornehmlich zur Namenkunde, erschienen von ihm
literarische Übersetzungen der Werke von u.a. Rumena Bužarovska,
Lidija Dimkovska, Bogomil Gjuzel, Nikola Madžirov und Goce Smilevski
(aus dem Mazedonischen) sowie vieler Werke aus dem Norwegischen,
Dänischen, Isländischen, Französischen und Bulgarischen ins
Deutsche. Darüber hinaus trat er als Herausgeber von Sammelbänden
in Erscheinung.



