Zu dieser Ausgabe

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Project Which Is Not a Project by OPA

In der vorliegenden 35. Ausgabe von Transcript widmen wir uns zeitgenössischer Lyrik und Prosa aus Mazedonien. Diese Sondernummer entstand in Zusammenarbeit mit Igor Isakovski, dem Verleger und Herausgeber der Literaturzeitschrift Blesok [Glanz], der eine große Bandbreite an Autoren ausgesucht und für unsere englisch-, französisch- und deutschsprachige Rubrik zusammengestellt hat.

Mazedonien oder Makedonien? Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass neben der Schreibung mit „z“ (Mazedonien, Mazedonisch) die Schreibung mit „k“ (Makedonien, Makedonisch) durchaus geläufig ist. Wir haben uns für die Schreibung mit „z“ entschieden und hoffen, die Anhänger der Schreibweise mit „k“ sehen uns dies großmütig nach.

Viele der hier vorgestellten Autoren schreiben über Skopje, die mazedonische Hauptstadt. Allen Transcript-Lesern, die von Mazedonien und seiner Literatur bisher nur wenig Kenntnis haben, sei zum Einstieg Tomislav Osmanlis Essay über den Kochtopf namens Skopjeempfohlen (englischsprachige Rubrik).

Vielseitig und schillernd sind die literarischen Werke, die Sie in der deutschsprachigen Rubrik entdecken können. Begeben Sie sich beispielsweise in die Lebenswelt des Philosophen Spinoza als kleinem Jungen, wie Goce Smilevski sie im Gespräch mit Spinoza schildert, lassen Sie sich von der originellen und tiefgründigen Lyrik Katica Kulavkovas und Lidija Dimkovskas packen oder steigen Sie ein in Igor Isakovskis nachdenklichen Text über den Tod des Fuchses.

Lesen Sie, wie das große Erdbeben von 1963, bei dem weite Teile Skopjes zerstört wurden, literarisch Nachhall findet, wenn Ermis Lafazanovski beispielsweise erklärt, wie es war, Als man sich in Skopje die Regenschirme ausgedacht hatte, schaudern Sie, wenn Rumena Bužarovska ihre „ungewöhnlich hässliche“ Hauptfigur Nora einer unangenehmen Metamorphose unterzieht...

Mazedonien kann mit vielen literarischen Talenten aufwarten! Lassen Sie sich überraschen!

Ihre Francesca Rhydderch







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