- Zu dieser Ausgabe
- Essay: Vergangenheits-bewältigung in der Literatur, Cornelius Hasselblatt
- Eine Novelle: Jüri Ehlvest, Kruziania
- Eine Novelle: Eeva Park, Absolut meisterhaft
- Eine Novelle: Mehis Heinsaar, Der schöne Armin
- Eine Novelle: Maimu Berg, Baltic Dream
- Eine Novelle: Ervin Õunapuu, Die stinkenden Handschuhe des Chefs
- Auszug aus Roman: Mari Saat, Im Grunde
- Auszug aus Roman: Jan Kaus, Sie
- Lyrik: Hasso Krull
- Lyrik: Triin Soomets
- Lyrik: fs
- Lyrik: Elo Viiding
Lyrik: Hasso Krull
Hasso Krull
Der 1964 geborene Dichter, Übersetzer und Philosoph Hasso Krull zählt zu den einflussreichsten estnischen Intellektuellen der letzten zwanzig Jahre. Das Spektrum seines Schaffens ist äußerst breit gefächert und vielseitig, ohne sich klar zuordnen zu lassen. Als Essayist machte sich Krull zunächst einen Namen als Vermittler für zeitgenössische, insbesondere psychoanalytische und postmodernistische Themen, später verlagerte er sein Interesse auf Schöpfungsgeschichten und -mythen. Als Übersetzer übertrug Krull vor allem Philosophie und Dichtung aus dem Französischen, aber auch Texte aus dem Deutschen, Englischen, Schwedischen, Niederländischen und Finnischen. Als Dichter verbindet Krull auf wunderbare Weise Intertextualität mit Sprachgefühl und variiert gekonnt zwischen Symbolismus und unmetaphorischer Direktheit sowie beißenden Kommentaren zur gesellschaftlichen Lage. Krulls Interesse an Schöpfungsgeschichten inspirierte ihn zu seinem kraftvollen epischen Gedicht Meter und Demeter (2004).
Weitere Informationen über den Autor in englischer Sprache finden Sie hier.



