In dieser Ausgabe
- Leitartikel
- Jaan Kaplinski
- Die Budapester Buchmesse
- Die Kunst der Beleidigung
- Schreiben in zweisprachigen Welten
- Irland
- Fred Johnston
- Seán Ó Ríordáin
- Finlands Åland Inseln
- Ulla-Lena Lundberg
- Die Iberische Halbinsel
- Ignasi Riera
- Xosé Luís Méndez Ferrín
- Bernardo Atxaga
- WALES
- R.S Thomas
- Mihangel Morgan
- NACHRICHTEN
Jaan Kaplinski
Slim
Aus dem Estnischen von Irja Grönholm
Es wurde still, doch war dies nicht die absolute, zeitlose Stille wie zuvor.
- Weißt du noch, was du zu tun hast? fragte ihn der Mönch nach einer Weile.
- Aus dem Tornister ein Kügelchen nehmen, und wenn du 'jetzt' sagst, das Kügelchen fallen lassen und sagen... 'der zweite'?
- Ganz recht, 'der zweite'. So. Bist du bereit?
- Du hast also vor, auch den zweiten, höheren Gott, zu rufen?
- Warum nicht, schließlich will ich auf meine Frage eine endgültige und vernünftige Antwort haben. Hast du etwas dagegen?
- Nein, ich habe nichts dagegen.
- Gut so. Fangen wir an. JETZT!
Er ließ das schwere und heiße Kügelchen fallen und sagte 'der zweite'.
Die Erde unter ihnen erbebte, als hätte er statt des Kügelchens einen Felsbrocken fallen lassen.
Dann merkte er, wie alles um sie zu sinken, zu fallen begann, so daß sie einen Augenblick später wie auf einem Teppich oder einer Tischplatte inmitten dämmriger Leere saßen. Die Erde, die sie noch einen Moment zuvor getragen hatte, war dabei, in der Tiefe zu verschwinden. Er fühlte, wie ihn Höhenangst befiel, ihm wurde schwindlig, wie manchmal im Traum, wenn es ihn auf einen hohen, schwankenden Turm verschlagen hatte.
Und dann ertönte eine Stimme. Sie klang völlig anders als die vorherige. Er war nicht sicher, ob die Stimme von außen oder aus ihm selber kam, sie war gleichzeitig klanglos und durchdringend, aber was aus ihr sprach, war furchteinflößende, unbezwingbare Kraft.
Die Stimme sprach:
- Wer bist du? Wie hast du mich gefunden? Warum behelligst du mich?
Der Mönch antwortete in ganz gewöhnlichem Ton, aber seltsamerweise erfüllte auch der den gesamten Raum. Zwar besaß seine Stimme nicht das Machtvolle der eben gehörten, auch war es keine Stimme, die gewohnt war zu befehlen, aber alles in allem war sie so stark, daß sie beruhigend und beschützend wirkte.
- Wer ich bin, solltest du wissen, aber wenn du es nicht weißt, tut es nichts zur Sache. Für dich erfülle ich die Rolle des Fragenden. Wie ich dich gefunden habe - es sprach jemand über dich - obgleich in hypothetischer Form -und meinte, daß du ihn wahrscheinlich erschaffen hättest. Deine dritte Frage habe ich annähernd beantwortet. Ich behellige dich, weil mich eine Frage bewegt, auf die ich bis heute keine klare Antwort bekommen habe.
- Wer auch immer du bist, deinen Platz solltest du kennen. Und wissen, daß ich nicht derjenige bin, den jeder Wurm mit seinen Fragen behelligen kann. Ich habe anderes zu tun, als auf dumme Fragen zu antworten.
- Zum Beispiel? fragte der Chinese, und aus seiner Stimme klang Ironie.
Die Antwort kam unverzüglich.
- Zum Beispiel fege ich Störenfriede wie dich einfach hinweg! sprach die Stimme, und schon wurden beide von einem heftigen Windstoß erfaßt. Er fühlte, wie er vom Boden losgerissen wurde - festhalten konnte man sich nirgends - , aber schon war der Mönch aufgesprungen und schlug mit seiner Fliegenklatsche gegen den Wind. Und der legte sich genauso plötzlich, wie er aufgekommen war.
- Glaubt nur nicht, daß ihr mir entkommt! Verbrennen sollt ihr mitsamt euren Fragen! donnerte die Stimme wieder. Kaum vermochte er sich auszumalen, was jetzt wohl auf sie zukommen würde, schon sahen sie sich von einem Flammenmeer umschlossen. Einen Moment lang spürte er, wie ihm die Luft wegblieb und er von innen und außen gleichzeitig zu brennen begann, als die Flammen genauso plötzlich verloschen, wie sie aufgeflammt waren. Er öffnete die Augen, die er vor der Feuerwand verschlossen hatte und sah, daß der alte Mann aufrecht stand, in der Hand ein Fläschchen, aus dem er offenbar etwas in die Flammen geschüttet hatte. Der Chinese stöpselte das Fläschchen zu und sagte:
- Reicht es jetzt nicht? Deine Tricks sind nicht besonders originell. Sachen wie diese wurden in meiner Kindheit auf Jahrmärkten aufgeführt.
- Verschwinde!- donnerte die Stimme, aus der jetzt allerdings schon ein Quentchen Unsicherheit klang. Instinktiv hatte er sofort wieder die Augen geschlossen. Als jedoch nichts passierte und er sie nach einer Weile öffnete, sah er nichts. Alles war unter einer Finsternis begraben, wie er sie noch nie im Leben erfahren hatte. Diese Finsternis war so vollkommen, daß nicht einmal die üblichen Lichtfünkchen in den Augen aufzuckten, folglich hatte sie auch seinen gesamten Körper erfüllt. Dann spürte er, daß die Finsternis mehr als nur Finsternis war - ihr wohnte etwas materielles, schweres, bedrückendes inne, das ihm den Atem und das Bewußtsein rauben wollte, vergleichbar mit schwarzem geschmolzenem Metall. Er drohte bereits ohnmächtig zu werden, als er spürte, daß er wieder besser sehen, atmen und denken konnte. Das erste, was er sah, war der alte Mann, der wiederum aufrecht stand, in der Hand ein brennendes Streichholz. Die Dunkelheit war ebenso schnell verflogen, wie sie gekommen war. Der alte Mann löschte das Streichholz und warf es hinunter in die Leere, die sein Begleiter unter der Wirkung der dicht aufeinander gefolgten Schrecknisse ganz vergessen hatte. Der alte Mann setzte sich nieder, zwischen zwei Kerzen, die trotz alledem brannten, und sprach:
- Ich bin nicht gekommen, um mit dir Kräfte zu messen. Das ist es nicht, was mich bewegt. Ich hoffe, du hast begriffen, daß das nur unnütze Zeitverschwendung wäre. Ich will dich nur eins fragen. Wenn ich eine Antwort bekomme, lasse ich dich in Ruhe, und du kannst dich wieder deinen wichtigen Dingen widmen. Also entscheide dich, ob du entweder mit deinen Gauklertricks fortfahren oder auf meine Frage antworten willst und dann wieder frei bist. Ich warte.
Die Antwort kam nicht sofort, sondern erst nach einigem Zögern. Er fühlte, daß er nicht die Kraft haben würde, noch viele solcher Prüfungen zu überstehen. Dann ertönte wieder die Stimme, jetzt aber weit weniger selbstsicher.
- Stell deine Frage und laß mich in Ruhe!
- Gut, - antwortete der alte Mann. Die Frage ist überhaupt nicht kompliziert. Sie hat allerdings noch eine kleine Vorfrage. Ich erwähnte vorhin, daß ein Wesen über dich sprach - obgleich in potentieller Form - , das zufolge vieler Quellen sowie nach eigenen Angaben die Welt erschaffen hat, in der mein junger Freund und ich leben und unsere Zeit verbringen. Er neigt dazu zu glauben, daß du wiederum ihn erschaffen hättest. Einem gewichtigen Buch nach habe er, nachdem die Welt erschaffen war, befunden, daß sie gut sei. Ich will wissen, ob seine Welt im ethischen oder ästhetischen Sinne gut ist.
- Ich weiß schon, wen du meinst. Er ist ziemlich tüchtig, und ich zweifle nicht daran, daß er das, was er gemacht hat, auch gut gemacht hat. Ich hatte nie Grund, ihm zu zürnen. Warum sollte die von ihm erschaffene Welt nicht im ethischen wie auch ästhetischen Sinne gut sein? Soweit ich mich damit befaßt habe, finde ich, daß es eine hübsche und imposante Konstruktion geworden ist, in der alles klug aufeinander abgestimmt ist.
- Ja, das ist wahrlich so. Zumindest aus dem ästhetischen, künstlerischen Blickwinkel. Aber mit der ethischen Seite habe ich meine Probleme. Daher auch die Frage. Und zwar gibt es unter den Wesen, die von ihm und indirekt auch von dir erschaffen worden sind, eine Fliege, lateinisch Lucilia bufonivora. Wie schon ihr Name sagt, frißt sie Kröten. Die weibliche Fliege legt ihre Eier auf dem Kopf der Kröte ab, und die ausgeschlüpften Larven dringen durch die Nasenöffnungen in den Körper des Tieres und fressen es langsam von innen auf, so daß zum Schluß nichts von ihm übrigbleibt, als die Knochen. Nach Angaben einiger Forscher ist das Ganze noch interessanter, und zwar legt die Fliege ihre Eier nicht einfach auf dem Kopf der Kröte ab, sondern vollführt vor der Kröte einen Tanz, bis diese sie schnappt und sich so mit den tödlichen Eiern infiziert. Die Fliege opfert also ihr Leben für die Nachkommen. Im Larvenstadium parasitierende Fliegen gibt es noch weitere, eine Art zum Beispiel infiziert junge Schwalben, einige Käfer, Schnecken und Würmer. Meine Frage lautet: In welchem Sinne sind solche Fliegen gut?
Die Antwort kam wieder nach einigem Zögern. In der Stimme schwang Verärgerung und Erleichterung zugleich, so als hätte die Frage weit schwerer ausfallen müssen.
- Das ist deine Frage? Ist das dein Ernst?
- Es ist mein Ernst, und ich frage mich, ob es dein Ernst war, daß du diese Fliege erschaffen hast.
- Was habe ich damit zu tun!? Das ist seine Sache. Für seine Unvollkommenheit bin nicht ich verantwortlich.
- Aber doch! Wessen Schöpfung ist er wohl?
- Die meine. Aber ich kann ihm nicht alle Einzelheiten seiner Schöpfungen vorschreiben. Er besitzt Willensfreiheit und muß sich für seine Kröten und Fliegen selbst verantworten.
- Gut. Aber wer ist verantwortlich für seine Willensfreiheit und dafür, wie er sie einsetzt?
- Natürlich er.
- Er hat sich die Willensfreiheit aber nicht selber gegeben.
- Ich habe sie mir auch nicht selber gegeben.
- Das heißt, daß auch du sie irgendwoher, von irgend jemandem bekommen hast?
- So sieht es aus.
- Weißt du, wer das ist, der dich samt Willensfreiheit erschaffen hat?
- Nicht so ganz. Es ist eine höhere Macht als ich, ich weiß wenig über sie, aber es gibt keinen Grund, an ihrer Existenz zu zweifeln. Ich glaube, daß sie mich als ihresgleichen erschaffen hat, nach ihrem Bilde, um das Buch zu zitieren, das ihr beide kennen solltet.
- Inwiefern? Sind deine Fähigkeiten nach ihrem Bilde erschaffen, oder deine Willensfreiheit, oder noch ganz etwas anderes?
- Was meine Fähigkeiten betrifft, kann ich mich mit ihr nicht messen, sie ist unendlich stärker und klüger als ich. Aber auch diese höhere Macht muß einen freien Willen haben, sonst hätte sie mich nicht erschaffen. Sie mußte mich erschaffen wollen.
- Und du wolltest den Schöpfer der Welt erschaffen?
- Ich weiß nicht, aber ich vermute, ich hätte es nicht lassen können. Es war ein seltsamer Zwang in mir, etwas, wie es wahrscheinlich der Künstler verspürt, der einfach malen, zeichnen oder schreiben muß.
- Künstler sprechen manchmal von einem göttlichen Funken, der sie inspiriert. Meinst du, daß die Leidenschaft oder der Zwang, den Schöpfer des Himmels und der Erde zu erschaffen, dir höheren Orts gegeben worden ist?
- Ich neige zu der Annahme, aber sicher bin ich nicht. Ich möchte es zu gern selber wissen.
- Somit ist dein Wille vielleicht doch nicht ganz frei?
- Ich weiß es nicht. Für mich oder für den Weltschöpfer mag er frei sein, vom Standpunkt einer höheren Macht ist er es nicht.
- War sein Wille, die Erde, den Himmel, die Menschen, die Fliegen und Kröten zu erschaffen, deiner Meinung nach frei oder nicht?
- Frei. Zweifellos.
- Aber er entschuldigte sich, daß ihn die zur Verfügung stehenden Materialien zwangen, eben diese Struktur zu schaffen, diese Welt, so wie sie ist. Es sei schwer gewesen, ein gut funktionierendes Ganzes zu erschaffen, wobei das Verhalten einiger Arten, von der Gesamtheit her betrachtet, nicht ausschlaggebend war. Stimmst du dieser Sicht der Dinge zu?
- Nur bedingt. Meiner Meinung nach besaß er viel mehr Möglichkeiten, als er umgesetzt hat.
- Hängt das nicht auch von dir ab, das heißt davon, als was du ihn geschaffen hast?
- Ich tat, was ich konnte, im Rahmen der Mittel und Möglichkeiten, die mir gegeben sind.
- So daß auch du in deinen Mitteln und Möglichkeiten gefangen bist?
- In gewissem Sinne, ja. Und der Grund, warum ich einen Gott geschaffen habe, war nur der, daß ich jemanden erschaffen wollte, der freier ist als ich. Ich wollte einen wahren Schöpfer erschaffen.
- Wollte das auch dein Schöpfer?
- Das weiß ich nicht, das müßt ihr ihn fragen.
- Also schickst du mich wiederum zum nächsten Schöpfer, eine Stufe höher. Ich komme nicht umhin zu denken, daß ihr euch auf diese Art von der Verantwortung dafür lossagen wollt, was ihr erschaffen habt.
- Denk was du magst, aber bedenke auch, daß wir nichts Unmögliches vollbringen können. Denn niemand, auch nicht Gott, kann die Verantwortung für etwas übernehmen, was seine Kräfte übersteigt.
- Nun habe ich bereits mit zwei Göttern gesprochen, aber die Antwort auf eine einzige kleine Frage habe ich immer noch nicht bekommen.
- Es tut mir leid, aber ich kann dir wirklich nicht helfen, - ertönte die Stimme, aus der unverkennbar Erleichterung herauszuhören war.
- Dann kannst du jetzt gehen. Vergiß nur nicht in Ordnung zu bringen, was du in deiner Wut durcheinandergebracht hast.
- Es kommt alles in Ordnung. Und ich hoffe, daß ihr mich entschuldigt. Versucht euch vorzustellen, was göttliche Einsamkeit bedeutet.
- Ich weiß, - sprach der alte Mann. Aber warum hast du keinen Umgang mit dem, den du erschaffen hast?
- Ich kann mich nicht in seine Angelegenheiten einmischen. Er muß selbst zurechtkommen, denn würde ich mit ihm sprechen, würde ich ihn beeinflussen. Ich danke euch. Lebt wohl.
- Leb wohl, - antwortete der Chinese. Im selben Moment stieg um sie herum die nächtliche Erde wieder aus der Tiefe, auch der Sternenhimmel war genauso still und klar wie vordem. Er spürte, wie sich in seinem Kopf alles drehte und ihn leichte Übelkeit befiel.
Die Stille, die jetzt eintrat, war die gewöhnliche Nachtstille mit dem Zirpen der Grillen, den Rufen der Nachtvögel und dem Rascheln kleiner Tiere. Auch vernahm man aus der am Fuß des Hügels gelegenen Stadt das entfernte gleichförmige Summen, aus dem sich hin und wieder ein Motorengeräusch oder Musikfetzen erkennen ließen. Er hatte keine Ahnung, wie spät es war, ob sie eine oder mehrere Stunden hier oben verbracht hatten.
- Nun, junger Freund, - sagte der Chinese mit unverhohlener Ironie. - Wie ist dein Eindruck von den Göttern? Welcher gefällt dir besser?
Was sollte er antworten?
- Keiner von beiden. Das ist nicht das, was ich erwartet habe. Aber sind sie überhaupt diejenigen, die sie sich nennen?
- Haben sie sich benannt? Meines Wissens nicht. Und sind wir diejenigen, die wir uns nennen? Und tun das, was man von uns erwartet? Warum glaubst du, im Staat der Götter lägen die Dinge anders?
- Sollten wir sie nicht nach ihren Namen fragen? kam ihm plötzlich ein guter Gedanke.
- Ich bin nicht sicher, daß sie ihn uns sagen, - antwortete der alte Mann. Aber mir gefällt das Ganze auch nicht. Ich ahne schon, daß wir nur von einem Gott zum nächsten wandern werden, und letzten Endes übernimmt keiner die Verantwortung. Aber noch können wir es nicht behaupten, ohne noch ein paar Versuche gemacht zu haben. Auch eine Menge pflegt man mit mindestens drei Elementen zu benennen - a, b, drei Punkte und n oder ein anderer Buchstabe. Somit denke ich, daß wir weitermachen sollten. Oder bist du überfordert und kannst nicht mehr?
Er glaubte, daß er wirklich nicht mehr lange standhalten würde, aber noch wollte er sich nicht geschlagen geben.
- Gut, - sagte der Chinese. Gehen wir also weiter. Wir machen es wie vorhin, ich sage 'jetzt', und du läßt das Kügelchen fallen und sagst 'der dritte'. Bist du bereit?
Er war bereit. Das dritte Kügelchen war ebenso heiß und schwer wie die beiden vorigen. Er verharrte in der gespannten Erwartung, daß der soeben Gerufene wieder mit Donner, Blitz und Erdstößen erscheinen würde.
Nichts dergleichen geschah. Eigentlich geschah überhaupt nichts, alles blieb, wie es war, und er wurde schon von dem Gefühl beschlichen, daß diesmal niemand kommen würde. Dann aber begriff er, daß irgend etwas anders war als sonst. Es brauchte ein Weilchen, ehe er erkannte, daß dieses Etwas ein Duft war. Ein Duft, der von irgendwoher in die Luft einströmte und langsam stärker wurde. Er vermochte nicht zu sagen, was das für ein Duft war: er war exotisch aber vertraut, er wußte, daß er einen derartigen Duft schon einmal gerochen hatte.
Der Duft wurde immer intensiver, und plötzlich sah er, daß überall um sie herum Blumen erblühten. Blumen wuchsen aus der Erde, Blumen erblühten in der Luft und schwebten vom Himmel herab, es war, als würden sie in der Dunkelheit leuchten. Auch im Aussehen der Blüten war etwas gleichzeitig vertrautes und exotisches, wie auch in ihrem Duft. Sie sahen aus wie Lilien und Orchideen, doch erinnerten sie an keine bestimmte Lilie oder Orchidee, die er jemals gesehen hatte.
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