In dieser Ausgabe
- Leitartikel
- Jaan Kaplinski
- Die Budapester Buchmesse
- Die Kunst der Beleidigung
- Schreiben in zweisprachigen Welten
- Irland
- Fred Johnston
- Seán Ó Ríordáin
- Finlands Åland Inseln
- Ulla-Lena Lundberg
- Die Iberische Halbinsel
- Ignasi Riera
- Xosé Luís Méndez Ferrín
- Bernardo Atxaga
- WALES
- R.S Thomas
- Mihangel Morgan
- NACHRICHTEN
Mihangel Morgan
Mihangel Morgan
Mihangel Morgan wurde 1955 in Aberdare in Süd-Wales geboren. Mit dem Roman Y Dirgel Ddyn ('Der geheimnisvolle Mann', 1993) gewann er die Prosa-Medaille des National Eisteddfod und bezeichnete den Beginn einer Karriere als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren aus Wales. Seitdem hat er eine bemerkenswerte Produktivität an den Tag gelegt. Er konzentrierte sich auf fiktionale Prosa und warf dabei Steine auf das Glashaus des walisischen Establishments. Manche seiner Charaktere sind monochrom (grau oder braun), einige asexuell. Sein Stil ist postmodern, sowohl im walisischen als auch im anglo-amerikanischen Kontext. Seine bruchstückhafte Welt ist bevölkert von Figuren, die eher Antihelden sind. Mihangel Morgan lebt in der Nähe von Aberystwyth im Westen von Wales, wo er an der Universität walisische Literatur des 20. Jahrhunderts lehrt.
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