BEIDERSEITS EINER GRENZE

Kontinuum und Mikro-Gemeinschaft
Sruth teangachaí

Irisch ist bis ins 20. Jahrhundert die Sprache von verschiedenen verstreuten und abgelegenen Gemeinden in vielen Teilen Irlands geblieben. Dies war auch in einigen Grafschaften des Nordens der Fall, zum Beispiel in Antrim und Derry.

Von den neun Grafschaften der Provinz Ulster, von denen sechs das politische Territorium Nordirlands bilden, wird Irisch lediglich in der Grafschaft Donegal von einem Generationenkontinuum gesprochen.

Doch in den letzten Jahrzehnten hat der Erwerb und die Aneignung der Sprache in den städtischen Gebieten Nordirlands dazu geführt, dass Irisch die bevorzugte Sprache verschiedener Mikro-Gemeinschaften geworden ist. Die stärkste dieser Gemeinschaften findet sich in West-Belfast, während West Derry - auch als Londonderry bekannt - die Heimat ortsansässiger Irischsprecher ist.

Transcript stellt Ihnen Cathal Ó Searcaigh, Gearóid Mac Lochlainn und Pádraig Ó Siadhail vor, drei Autoren, die in Beziehung zu Donegal, Belfast oder zu Derry stehen.












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